A43: Halterner kracht in Klein-Lkw - Schwerer Unfall auf der Autobahn

mlzUnfall

Ein Halterner war am Freitagnachmittag auf der A43 an einem schweren Unfall beteiligt. Der 54-Jährige war in einen Klein-Lkw gekracht. Doch der Mann hatte Glück im Unglück.

Haltern

, 02.11.2019, 06:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie die Polizei am Freitagabend mitteilte, befuhr im Bereich Münster gegen 16 Uhr ein 63-jähriger Autofahrer aus Coesfeld mit seinem Klein-Lkw die A43 in Fahrtrichtung Wuppertal. Hierbeie nutzt er den rechten Fahrstreifen.

Zeitgleich fuhr eine 27-jährige Fahrzeugführerin aus Münster mit ihrem Auto in gleicher Richtung. Sie war auf dem linken Fahrstreifen unterwegs und gerade dabei, den Klein-Lkw zu überholen.

Halterner konnte nicht rechtzeitig bremsen

Von hinten näherte sich der 54-jährige Autofahrer aus Haltern mit seinem Fahrzeug, ebenfalls auf dem linken Fahrstreifen, und schloss aufgrund seiner höheren Geschwindigkeit schnell zum Fahrzeug der 27-jährigen auf.

Aus unbekannter Ursache gelang es dem 54-Jährigen laut Auskunft der Polizei nicht, sein Fahrzeug rechtzeitig abzubremsen. Er wollte noch ausweichen, krachte aber von hinten in den Klein-Lkw. Dieser wurde durch den Aufprall nach links abgelenkt und kollidierte mit dem Auto der 27-Jährigen.

Klein-Lkw drehte sich durch den Aufprall mehrfach

Der Klein-Lkw kam ins Schleudern, drehte sich mehrfach und kam letztlich im Böschungsbereich des rechtsseitig angrenzenden Grünstreifens zum Stehen.

Der 63-Jährige verletzt sich bei dem Unfall schwer und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise unverletzt.

Gesamtschaden beläuft sich auf 20.000 Euro

Der Klein-Lkw und das Fahrzeug der 27-Jährigen mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergung der Verletzten, Abtransport der Unfallfahrzeuge und Reinigung der Unfallstelle wurde die Richtungsfahrbahn für circa 25 Minuten gesperrt.

Anschließend wurde der Verkehr für weitere circa 35 Minuten einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Es kam in der Spitze zu einem Rückstau von ca. 2 Kilometern Länge.

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