Abflug in die Ukraine

HALTERN Die Stadtwerke planen seit längerer Zeit, ihre Geschäftsfelder zur Steigerung des Unternehmens-Profits auszuweiten. Neue Energien wollen sie sich möglicherweise in der Ukraine beschaffen.

von Von Elisabeth Schrief

, 26.01.2008, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die jüngste Diskussion über Palm- und Rapsöl führte zu Kontakten mit dem Unternehmen Alensys (Alternative Energiesysteme) KG und dem Bundesverband Biokraftstoffe.

Über diese Verbindung entstanden nun Reisepläne. Am 28. Januar fliegen Stadtwerke-Chef Bodo John, Aufsichtsratsvorsitzender Franz-Josef Tönnis sowie Ludwig Deitermann, Michael Zimmermann, Markus Ernst und Erwin Senkel nach Kiew. In der deutschen Botschaft dort treffen sie mit Vertretern der Wirtschaft, die mit der Produktion von Biokraftstoffen zu tun haben, und mit kooperierenden Landwirten zu Gesprächen zusammen. Außerdem führt sie die Erkundungsreise nach Lutzk in der nordwestlichen Ukraine, wo Raps angebaut wird.

Der Austausch vor Ort soll die Einschätzung über eine mögliche Zusammenarbeit mit Alensys erleichtern. Die Alensys AG bietet agrarökonomische und finanzwirtschaftliche sowie ingenieurtechnologische Beratung und Fachleistungen im Biokraftstoffbereich an. Sie offeriert sämtliche Dienstleistungen zur Errichtung von Biokraftstoffanlagen aus einer Hand an und damit eine wirtschaftlich-technische Betreuung. Die Stadtwerke Uelzen sind bereits eine Partnerschaft mit Alensys eingegangen. Gemeinsam bauen sie in der Ukraine Weizen und Raps an.

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