Abgebranntes Gartenhaus: Ermittler schließen Brandstiftung nicht aus

Feuerwehr

Nach dem Brand eines Gartenhauses an der Straße „Im Tiefen Winkel“ kann die Polizei Brandstiftung als Brandursache nicht ausschließen. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Haltern

, 17.09.2020, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es entstand ein hoher Sachschaden.

Es entstand ein hoher Sachschaden. © picture alliance / dpa

Am Donnerstagmorgen gegen 4.30 Uhr waren Polizei und Feuerwehr zu dem Brand eines Gartenhauses hinter einem Einfamilienhaus an der Straße „Im Tiefen Winkel“, nahe der Weseler Straße, gerufen worden.

Pergola und Küchenfenster beschädigt

In dem Gartenhaus befanden sich mehrere Fahrräder und Werkzeuge. Das Feuer beschädigte auch eine angrenzende Pergola und die Küchenfenster. Verletzt wurde niemand. Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf 10.000 Euro

Brandermittler rückten am Vormittag aus, um sich den Ort des Geschehens nochmal genauer anzuschauen. Sie kamen schließlich zu dem Ergebnis, dass eine Brandstiftung als Brandursache nicht ausgeschlossen werden kann.

Wie sich zuvor herausstellte, hatte es erst vor wenigen Tagen ganz in der Nähe gebrannt. Laut Polizei war schon am frühen Dienstagmorgen, gegen 2 Uhr, ein kleines Feuer an einem Holzstapel, an einer anderen Stelle in dem Garten, bemerkt worden.

Hausbewohner konnte Feuer selber löschen

Ein Hausbewohner konnte das Feuer da allerdings noch selber löschen. „Auch hier muss nach unseren aktuellen Erkenntnissen von Brandstiftung ausgegangen werden“, so Polizeisprecher Andreas Lesch.

Die Polizei ermittelt nun weiter und sucht in diesem Zusammenhang auch nach Zeugen, die in dem Bereich etwas Auffälliges beobachtet haben und damit möglicherweise zur Aufklärung beitragen können. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter Tel. 0800/2361 111 entgegen.

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