Alkoholisiertes Mädchen irrte durch die Bauernschaften

Nächtlicher Polizeigroßeinsatz

Ein 15-jähriges alkoholisiertes Mädchen hat in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Polizei-Großeinsatz ausgelöst. Die Teenagerin hatte auf dem Heimweg mit dem Rad die Orientierung verloren und irrte stundenlang durch die Felder zwischen Hausdülmen und Lehmbraken.

HALTERN

von Von Claudia Engel

, 17.04.2011, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese wandte sich an die Polizei, die mit den Besatzungen von sieben Streifenwagen nach dem Mädchen fahndete. Die Handyverbindung zu dem verzweifelten Teenager brach plötzlich ab, weil der Akku des Telefones leer war. Die Situation spitzte sich dann auch noch dramatisch zu, als die hilflose Jugendliche stürzte. Die Polizei versuchte dann, das Handy anzupeilen. Außerdem wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt, der das Gebiet überflog und mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war. Weder Peilung noch Hubschraubereinsatz hatten jedoch Erfolg.   

So forderte die Polizei dann die Unterstützung durch einen Mantrailer-Hundeführer aus Borken an. Diese Hunde sind speziell auf die Suche nach Menschen trainiert. Als Mann und Hund gegen 4.13 Uhr einsatzbereit waren, fiel das herumirrende, hilflose Mädchen dem Pförtner eines Industriebetriebes in Haltern-Lehmbraken auf. Die Jugendliche blieb zum Glück unverletzt und wurde von ihren Eltern an Ort und Stelle abgeholt. Das Mädchen hatte bei seinem nächtlichen Ausflug Fahrrad und Jacke verloren; beides wurde aber von ehrlichen Findern zurückgegeben.

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