Alle Stationen unseres Rundgangs durch die Innenstadt auf einen Blick

Digitale Nachtwächterführung

Hört, hört ihr Leute! Die städtischen Nachtwächter haben zu ihrem Rundgang durch Haltern aufgerufen. Und wir haben sie mit der Kamera dabei begleitet. Alle Stationen auf einen Blick.

Haltern

, 30.12.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Halterns Nachtwächter haben in diesem Jahr zum digitalen Rundgang durch die Stadt aufgerufen.

Halterns Nachtwächter haben in diesem Jahr zum digitalen Rundgang durch die Stadt aufgerufen. © Grafik: Klose

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen konnten die Nachtwächterführungen in Haltern nicht wie gewohnt stattfinden. Normalerweise rufen die Nachtwächter von Oktober bis März Bürger zu ihren abendlichen Touren durch Haltern auf. Dabei erzählen sie an verschiedenen Stationen etwas zur Historie der Seestadt.

In diesem Jahr haben die Nachtwächter zum digitalen Rundgang aufgerufen. Alle Stationen haben wir für Sie hier zusammengefasst.

Station 1: Nachtwächter Paul ruft am Alten Markt zum Rundgang auf

Das Horn, um Gefahr zu verlauten. Die Laterne, die in der Nacht Licht spendet. Und die Hellebarde, um sich vor Angreifern zu schützen. Diese drei Dinge gehören zur Ausrüstung der Nachtwächter. An der ersten Station erzählt Paul Schrör die Geschichte der langen Nachtwächter-Tradition.

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Station 2: Nachtwächter Hermann vor dem Wahrzeichen der Stadt

Das Wahrzeichen der Stadt Haltern, das Alte Rathaus, sah nicht immer so aus wie heute. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört. Erst beim Wiederaufbau hat es seinen dritten Giebel bekommen.

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Station 3: Stein der Vorgängerkirche liegt in heutiger Sixtus-Kirche

Mit Hebamme Katharina geht es zur nächsten Station der Nachtwächterführung. Die Sixtus-Kirche überragt den Marktplatz in Haltern. So, wie man sie heute sehen kann, ist steht sie seit 150 Jahren. Vorher standen andere Kirchen an ihrem Platz.

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Station 4: Haben Sie Haltern schon einmal von oben gesehen?

Neben der Sixtus-Kirche steht das Blindentastmodell, das Haltern aus einer besonderen Perspektive zeigt. Nämlich von oben. Nachtwächter Hermann Bösing hilft im Video bei der Orientierung auf dem Modell.

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Station 5: Das Josefshaus in Haltern war früher ein Krankenhaus

Viele ältere Bürger Halterns werden das Josefshaus noch als Kindergarten kennen. Denn zu dem wurde das Gebäude, als es als Krankenhaus zu klein wurde. Heute ist das Josefshaus ein Gemeindehaus.

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Station 6: Am Lipptor und Kuh-Treffpunkt mit Nachtwächterin Karin

Früher gab es einen städtischen Hirten, der alle Kühe der Bürger Halterns zusammengerufen und zur Weide geführt hat. Wie sich das damals angehört hat, zeigt Nachtwächterin Karin Seine im Video.

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Station 7: Alexander Lebenstein und seine Beziehung zur Stadt Haltern

Ich lege ein Stein auf dein Grab, um dich wiederzufinden. Diese Symbolik steckt hinter der Tradition von den kleinen Steinen auf jüdischen Gräbern. Nachtwächterin Beate erzählt im Video außerdem die Geschichte von Alexander Lebenstein, dem ein Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Haltern gewidmet ist.

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Station 8: Als die Lippe damals noch durch die Stadt geflossen ist

Nach einem Hochwasser in der Stadt Haltern, hat die Lippe ihr altes Flussbett verlassen und sich ein neues gesucht. Nachtwächterin Barbara erklärt im Video, woran man das alte Flussbett heute noch erkennt.

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Station 9: Nachtwächterin Barbara über den Siebenteufelsturm

In den Wintermonaten ist der Siebenteufelsturm eindrucksvoll beleuchtet. Außerdem kann man an ihm erkennen, wie hoch die einstige Stadtmauer ragte. Nachtwächterin Barbara zeigt es im Video.

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Station 10: Wie alt ist das älteste Haus in Haltern am See?

Am Gänsemarkt ist ein Haus deutlich älter als die anderen. Im Holzbalken ist das genaue Datum des Gebäudes zu erkennen. Nachtwächter Paul erzählt im Video weitere Anekdoten zum ältesten Haus der Stadt.

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Station 11: Nachtwächterin Beate an der gruseligen Varus-Statue

Die vorletzte Station der digitalen Nachtwächterführung ist die Statue, die den gescheiterten Varus nach seiner verlorenen Schlacht zeigt. Aber nicht alles ist furchteinflößend an der Gestalt. Man muss ihn sich nur einmal von Hinten anschauen.

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Station 12: Das Lohmännchen hatte damals viel Unsinn im Kopf

Nachtwächterin Karin an der letzten Station der digitalen Nachtwächterführung durch Haltern. Sie steht am Lohmänneken-Denkmal. Die sagenumwobene Gestalt hat früher die Männer in der Stadt in Angst und Schrecken versetzt.

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