Aufgeweckte Sonnenkäfer

Sythen Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres hat der Kindergarten St. Joseph unter dreijährige Kinder aufgenommen.

24.09.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein positives Fazit der Eingewöhnungszeit ziehen nun die beiden innerhalb der Einrichtung für die Gruppe der Sonnenkäfer verantwortlichen Erzieherinnen Birgit Echterhoff und Sabine Wloka.

"Die pädagogische Arbeit mit Kleinkindern war für uns ein neues Feld und eine spannende Herausforderung. Wir mussten vom gewohnten Kindergartenalltag Abstand gewinnen, uns ganz auf die Bedürfnisse und Ansprüche der unter Dreijährigen einstellen", berichtet Birgit Echterhoff. "Kinder in diesem Alter sind ständig auf Entdeckungsreise und erforschen ihre Umwelt. Sie lernen ihren Körper immer besser kennen und sind stets in Bewegung. Daher war es uns besonders wichtig, eine altersgerechte Umgebung zu schaffen."

Erlebniswelten

Durch die Einteilung des Gruppenraums in unterschiedliche Bereiche und Nutzung des Nebenraums eröffnen sich den Kindern viele Erlebniswelten, in denen sie ihre Umgebung selbstständig begreifen können. Überraschungskisten mit Tüchern, Schwämmen, Bällen und Schachteln sprechen die Körperwahrnehmung ebenso an wie Matratzen, Bretter oder Kisten, mit denen Bewegungslandschaften aufgebaut werden.

Da neben aller Aktivität auch Phasen der Ruhe und Entspannung wichtig sind, können sie in ruhigen Bereichen spielen, kuscheln oder bei einer Massage entspannen. Strampel- oder Fingerspiele sowie Kniereiten sind bei den aufgeweckten Sonnenkäfern ebenfalls beliebt. Dadurch wird die Motorik der Kinder gefördert, die Sprachentwicklung angeregt. Inzwischen treffen die Kleinen auch ältere Kinder der anderen Gruppen, lernen durch Nachahmung viel Neues hinzu. "Bei allen Kindern konnten wir in den vergangenen Wochen beobachten, wie sie immer selbstständiger wurden", freuen sich Birgit Echterhoff und Sabine Wloka. Die Erzieherinnen sehen sich als Entwicklungsbegleiter, denen das emotionale Wohlbefinden als Basis für erfolgreiche Lernprozesse der Kinder besonders am Herzen liegt. Sehr positiv bewerten sie die Zusammenarbeit mit den Eltern. Der Trennungsschmerz wurde für manches Kind entschieden gemildert und bei allen mittlerweile vollständig überwunden.

Lesen Sie jetzt