Ausbildung in Corona-Zeiten: Halterner Arbeitgeber sind auf guten Weg

Meinung

Trotz des negativen Trends bilden die Halterner Unternehmen auch in Corona-Zeiten weiter fleißig aus. Ein Argument für die berufliche Attraktivität der Stadt und der Region, findet unser Autor.

Haltern

, 25.04.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Halterner Björn Gerritzen absolvierte seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker bei Evonik.

Der Halterner Björn Gerritzen absolvierte seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker bei Evonik. © Silvia Wiethoff

Gebürtig stamme ich aus dem Berliner Speckgürtel - noch oder schon Brandenburg, erzähle ich den Leuten, die danach fragen. Die Anzahl der lokalen Unternehmen, die eine Ausbildung anbieten, geht dort immer weiter zurück. Viele Lehrlinge suchen sich einen Job in Berlin oder müssen alternativ weite Zug- oder Autofahrten auf sich nehmen.

In Haltern scheint die Lage anders. Potenzielle Arbeitgeber, die Ausbildungsplätze anbieten, gibt es zahlreich - und auch in unterschiedlichen Berufszweigen. Die Palette ist vielfältig: Bei Evonik kann man Chemielaborant werden, bei Gelsenwasser lässt man sich zum Anlagenmechaniker ausbilden oder bei Mertmann wird man Maurer.

Junge Leute können nach der Schule bedenkenlos in Haltern bleiben

Auch die Corona-Pandemie konnte den lokalen Unternehmen nichts anhaben - im Gegensatz zu anderen, wenn man sich die deutschlandweiten Zahlen anschaut. Die von uns angefragten Arbeitgeber konnten im vergangenen Jahr wie geplant alle Ausbildungsplätze besetzen.

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Auch für 2021 sieht es gut aus: Viele Stellen sind schon besetzt. Das spricht für die Attraktivität der Stadt und der Region. Junge Leute können nach der Schule bedenkenlos in Haltern bleiben, um sich hier ausbilden zu lassen. Die Unternehmen vor Ort bieten attraktive Arbeitsplätze und die großen Städte des Ruhrgebiets oder der Münsterlandes sind auch nicht weit weg.

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