Auto gerät auf A 43 bei Lavesum in Brand - Nun steht die Ursache für den Unfall fest

mlzAutobrand auf A 43

Am Donnerstagmittag ist ein 67 Jahre alter Mann mit seinem Auto erst gegen einen Lkw geprallt, bevor das Auto an der Mittelleitplanke Feuer fing. Jetzt ist die Ursache geklärt.

Haltern

, 31.01.2020, 10:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf der A 43, zwei Kilometer hinter der Anschlussstelle Lavesum, ist am Donnerstagnachmittag ein Auto in Brand geraten, nachdem der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte.

Wie sich am Freitag herausstellte, war der 67 Jahre alte Fahrer aus dem ostwestfälischen Wallenhorst am Donnerstag gegen 13.46 Uhr auf der A 43 Richtung Münster unterwegs, als der linke, vordere Reifen des Autos platzte. Daraufhin sei der Fahrer mit seinem Auto nach rechts gegen einen Lkw gefahren, sagte Andreas Bode, Pressesprecher der Autobahnpolizei in Münster.

Auto schleudert in Lkw, dann in Leitplanke

Nach dem Zusammenstoß knallte der Autofahrer weiter gegen die rechte Leitplanke, bevor das Auto zurück über die Fahrbahn in die Mittelschutzplanke krachte. Dort kam das Auto zum Stehen. „Dem Autofahrer wurde von anderen Fahrern geholfen, aus seinem Auto auszusteigen“, so Bode. Der Mann wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Er war allein in dem Auto unterwegs.

Laut der Autobahnpolizei könnte bei dem Unfall Kraftstoff ausgelaufen sein, der in Kombination mit dem heißen Metall Feuer gefangen hat.

Die Polizei sperrte die Fahrtrichtung Münster an der Unfallstelle voll für etwa 75 Minuten. Auch eine Spur in Richtung Wuppertal wurde bis circa 15 Uhr gesperrt. „Aufgrund der Sperrungen gab es teils kilometerlange Staus auf der Autobahn und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Haltern und Dülmen.“

Darüber hinaus lobte die Feuerwehr die Autofahrer, die auf der A 43 hinter dem Unfall warteten: „Die vorbildlich gebildete Rettungsgasse erleichterte den anrückenden Einsatzkräften die Anfahrt immens.“

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren etwa zwei Stunden im Einsatz.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren etwa zwei Stunden im Einsatz. © Freiwillige Feuerwehr Haltern

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