Bahnüberweg nur noch für Radler und Fußgänger

Am Melkenweg

Der Bahnübergang am Melkenweg in Sythen soll künftig nur für Rad- und Fußgänger passierbar sein. Diese Lösung bevorzugt die Verwaltung. Der Bau- und Verkehrsausschuss wird am Mittwoch darüber beraten.

SYTHEN

von Von Berthold Fehmer

, 03.03.2011, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nur noch für Fußgänger und Radfahrer soll der Bahnübergang am Melkenweg nach dem Willen der Verwaltung passierbar sein. Die Bezirksregierung genehmigte jetzt einen Zuschuss für den Bau einer Vollschranke.

Nur noch für Fußgänger und Radfahrer soll der Bahnübergang am Melkenweg nach dem Willen der Verwaltung passierbar sein. Die Bezirksregierung genehmigte jetzt einen Zuschuss für den Bau einer Vollschranke.

  • Variante 1: Eine Vollschranke, bei der auch der KFZ-Verkehr mit eingeschlossen ist. Nachteil dieser Möglichkeit sind die hohen Kosten: 640 000 Euro.
  • Variante 2: Eine Vollschranke nur für Fußgänger und Radfahrer. Kostenpunkt: 100 000 Euro. Von denen die Stadt gemäß dem Eisenbahnkreuzungsgesetz ein Drittel tragen müsste. Den Eigenanteil hofft die Stadt, mit Hilfe einer Förderung in Höhe von 75 Prozent auf 9000 Euro drücken zu können.
  • Variante 3: Die Aufhebung des Bahnübergangs. Der Rückbau würde 70 000 Euro kosten.

Die Stadt bevorzugt, wie beschrieben, die zweite Variante. Auch weil man verhindern will, dass angesichts der Besiedlung des Baugebiets Elterbreischlag der Melkenweg zum Schleichweg für den Autoverkehr wird. Für die Landwirtschaft stehe der Übergang am Niehueser Weg zur Verfügung, der KFZ-Verkehr soll vor allem über den Stockwieser Damm geleitet werden. Dazu müsse dieser angemessen dimensioniert sein, das sei derzeit noch nicht der Fall, so die Verwaltung. An diesem Übergang ist der Kreis zuständiger Baulastträger und hat die notwendigen Grundstücke bereits erworben. Die Verwaltung hat Kreis und Bahn auf den dringenden Handlungsbedarf hingewiesen und eine zügige Umsetzung gefordert. Die Bahn hat daraufhin erklärt, die Planung voranzutreiben. Der Kreis hat 50 000 Euro für die weitere Planung der Unterführung am Stockwieser Damm bereit gestellt.

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