Baubeginn für "Der See schlägt Wellen" am 17. August

Planungen beendet

Die Planungen für das Projekt "Der See schlägt Wellen" sind abgeschlossen. Am 17. August sollen die Bauarbeiten mit Straßenumbauten am Spiekerhof beginnen.

HALTERN

von Von Sebastian Klein

, 10.08.2011, 15:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Es geht darum, dass die Stadt die Nähe ihres Sees spüren soll“, sagt Planer Oliver Danne, Landschaftsarchitekt der Firma Freese. Derzeit wirke das Areal zwischen der Eisenbahnunterführung und dem Beginn der Hullernerstraße für Ortsfremde ehe desorientierend, die Nähe zum See sei optisch nicht wahrzunehmen. Um dies zu ändern, tüftelte die Stadt Haltern schon seit Langem an der Planung. Die ist nun abgeschlossen. Am 17. August sollen die Bauarbeiten beginnen. „Wir fangen am Spiekerhof mit den Straßenumbauten an“, erläutert Danne den ersten Bauschritt.

Das habe den Vorteil, dass die Anwohner des betroffenen Areals stets über eine Verkehrsanbindung verfügen, auch wenn diese durch die baulichen Maßnahmen in geringem Maße eingeschränkt werden könnte. „Wir informieren alle Anlieger im Voraus über die nächsten Schritte und mögliche Einschränkungen“, sagt Danne, der so die Transparenz des Projektes sicherstellen möchte. Ist der Straßenneubau abgeschlossen, gehen die Bauarbeiten eigentlich erst in die richtig heiße Phase. „Ich kann mir vorstellen, dass die Arbeit hier für manche eine interessante Sache sein könnte, die man sich gerne anschaut“, glaubt der Amtsleiter für den Baubetrieb, Gerd Becker. Denn insgesamt werden bei dem Projekt rund 5.000 m³ Erdmasse bewegt, um ein gleichmäßiges Gefälle – mit einem Höhenunterschied von 3,60 Meter – vom Stadtrand bis zur Unterführung zu schaffen.

Kernstück wird ein breiter Grünstreifen sein, der sowohl zu den neu geschaffenen gepflasterten Wegen, als auch im Querschnitt einen wellenartigen Verlauf aufweisen wird. Um eine weitere optische Verbindung zu schaffen, wird zudem eine circa 260 Meter lange blaue Betonstele installiert. Die Bauarbeiten sollen, vorausgesetzt der Winter wird nicht allzu lang und kalt, im April des nächsten Jahres beendet sein. Die Gesamtkosten von circa 800.000 Euro liegen unter den zunächst kalkulierten 863.000 Euro und werden zu 70 % vom Land gefördert

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