Coronavirus

Beerdigungen sollen sich auf engsten Familienkreis beschränken

Aufgrund der weiterhin zu hohen Infektionszahlen im Kreis Recklinghausen verschärfen einige Städte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Auch Beerdigungen sind davon betroffen.
Auch bei Beerdigungen sind aufgrund der Corona-Pandemie besondere Regeln zu beachten. © picture alliance / dpa

Mit Blick auf die zu hohen Inzidenzwerte im Kreis Recklinghausen, haben mittlerweile einige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Städte ihre Maßnahmen angepasst, um das Infektionsgeschehen noch besser in den Griff zu bekommen. Eine dieser Maßnahmen ist, die maximale Anzahl von Personen bei Beerdigungen wieder herabzusetzen. Darauf weist nun auch das Ordnungsamt der Stadt Haltern hin.

Für Beerdigungen in Haltern gilt bis auf Weiteres: Die Teilnahme soll sich auf den engsten Familienkreis beschränken. Insgesamt sind, wie es zeitweise auch schon im ersten Lockdown im Frühjahr der Fall war, aktuell nur insgesamt zehn Trauergäste zugelassen.

„Bis das Infektionsgeschehen wieder Lockerungen zulässt“

Der Stadt sei die besondere Bedeutung von Beerdigungen bewusst. Die erneute Beschränkung der maximalen Teilnehmerzahl solle daher „nur befristet gelten, und zwar bis das Infektionsgeschehen wieder Lockerungen zulässt“, heißt es in einem Schreiben an die Beerdigungsunternehmen und Träger der öffentlichen Friedhöfe.

Betroffenen empfiehlt das Ordnungsamt, sich mit dem Bestattungsunternehmen und der Friedhofsverwaltung rechtzeitig und sorgfältig abzusprechen.

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