Meinung

Beruf und Berufung: Gymnasium Haltern ist Sprungbrett für viele Darsteller

Das Haltener Gymnasium bestärkt Schülerinnen und Schüler sich als Darsteller auf die Bühne zu wagen. Für viele wurde die Talentschmiede zum Ausgangspunkt ihrer Berufswahl.
Immer wieder sorgen die Musicals am Gymnasium für Furore, hier die letzte Aufführung „Der kleine Horrorladen“. © Jürgen Wolter

Sie studieren in Schottland, England oder in Berlin, sie sind Veranstaltungstechniker, Musical-Darsteller, Schauspieler: Viele junge Halternerinnen und Haltener haben nach ihrem Abitur am Joseph-König-Gymnasium entschlossen, sich auf die Bühnen der Welt zu wagen. Und daran ist dieses Gymnasium nicht ganz unschuldig.

Hier wird das kulturelle Engagement und Interesse der jungen Leute stark gefördert. Es gab immer wieder Willkommensshows für die neuen Schüler, es gibt den Chor, Instrumentalkurse, die Theater AG und Aufführungen der Literaturkurse und es gibt vor allem eine Musical AG, in der für viele der Grundstein für ihre spätere Berufswahl gelegt wurde.

Sie wird heute geleitet von Lehrerin Zita Albrecht, deren Name immer wieder fällt, wenn man die jungen Leute fragt, wer sie unterstützt und bestärkt hat. Die Talente der Schülerinnen und Schüler, die schon in ihnen schlummern, werden am Gymnasium gefördert. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, denn gerade der Sektor der darstellenden Künste steht nicht unbedingt für finanzielle und berufliche Sicherheit. Die Coronasituation hat das für viele schmerzhaft deutlich gemacht.

Aber viele ehemalige Schülerinnen und Schüler haben nicht zuletzt durch diesen Schwerpunkt des Gymnasiums zu sich selbst gefunden, zu einer Aufgabe, die sie voll ausfüllt, Beruf und Berufung gleichermaßen ist. Und genau das sollte Schule im Idealfall leisten.

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