Bischof Lettmann feierte Goldenes Priesterjubiläum

Auch nach fast einem Jahr im Ruhestand ist Lettmann für die Katholiken im Bistum Münster ihr selbstverständlicher Oberhirte. Und so füllten sie gestern ebenso selbstverständlich das Kirchenschiff, um mit dem emeritierten Bischof sein Goldenes Priesterjubiläum zu feiern – gut einen Monat, bevor sein Nachfolger Felix Genn die Leitung des Bistums übernimmt.

von Von Jörg Gierse

, 02.03.2009, 13:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bischof Lettmann feierte Goldenes Priesterjubiläum

Bischof em. Reinhard Lettmann Foto: MünsterView/Tronquet

Das Gebet und die Feier der Eucharistie, so Overbeck, gehörten zum Innersten des Lebens eines Priesters – auch und erst recht, wenn er zum Bischof werde. Reinhard Lettmann habe über die langen Jahre seines Wirkens im Bistum davon Zeugnis abgelegt: „Die Faszination des priesterlichen Dienstes ist durch dich lebendig geworden.“ Lettmanns eigener Dienst hatte fast genau 50 Jahre zuvor an derselben Stelle begonnen. Am 21. Februar 1959 war er im Dom mit 19 weiteren Kandidaten vom damaligen münsterschen Bischof Michael Keller zum Priester geweiht worden. Bereits am Freitag hatte der frühere Diözesanbischof mit vielen der übrigen Jubilare einen Dankgottesdienst gefeiert. „Wir haben noch nicht mal die Zeit ganz ausgenutzt“, bemerkte Lettmann schmunzelnd zum Schluss des Hochamtes mit einem Blick zur Uhr – „ganz anders als bei meinem Silbernen Priesterjubiläum.“ Spätestens in vier Jahren dürfte sich der Dom wieder zu Lettmanns Ehren füllen: Dann jährt sich der Tag seiner Bischofsweihe zum 40. Mal. 

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