Borkenberge-Gelände: Nach Rauchgranaten-Fund mahnt Polizei zur Vorsicht

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Auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Borkenberge hat ein Spaziergänger am Wochenende einen gefährlichen Fund gemacht. Unweit der Stelle, wo jüngst eine Tragödie passierte.

Haltern

, 26.04.2021, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der frühere Truppenübungsplatz Borkenberge zwischen Haltern und Dülmen gehört mit seinen Heiden, Sandtrockenrasen und Mooren zu den wertvollsten Naturlandschaften Nordrhein-Westfalens. Lange Zeit war er für Spaziergänger und Radfahrer tabu, im vergangenen Jahr wurde erstmals eine Durchfahrt freigegeben. Jenseits des Weges lauern aber immer noch Gefahren.

Das Gelände wurde nach dem Fund weiträumig abgesperrt.

Das Gelände wurde nach dem Fund weiträumig abgesperrt. © Polizei Coesfald

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Borkenberge

Vom Militärgelände zum Naturreservat

  • Die erste militärische Nutzung in den Borkenbergen fand 1873 statt, als der Kanonenproduzent Alfred Krupp hier einen Schießplatz etablierte. Zu dieser Zeit war das Gebiet eine weitgehend baumfreie Heidelandschaft.
  • Ab Mitte der 1930er-Jahre nutzte die deutsche Wehrmacht das Gelände als Flugplatz. Mittlerweile waren aufgrund der großen Nachfrage nach Grubenholz für das nahe Ruhrgebiet große Bereiche mit Kiefern aufgeforstet.
  • 1945 übernahm das britische Militär die Borkenberge und richtete mit einem weiteren Gebiet bei Lavesum den Truppenübungsplatz Haltern ein. Die Nutzung endete 2015 mit dem Abzug der Britischen Rheinarmee.
  • Seit 2016 ist die DBU Naturerbe GmbH Eigentümerin der Fläche Borkenberge. Die DBU-Naturerbefläche ist 1570 Hektar groß und stellt eine große, unzerschnittene Sandlandschaft mit vielfältigen Offenlandlebensräumen dar.

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