Büttenreden und Sketche

LIPPRAMSDORF Bei der kfd St. Lambertus ging es am Dienstagabend in der Alten Mühle wieder närrisch zu. Kein Auge blieb nach einem vierstündigen Programm-Marathon trocken.

von Von Stefan Gewecke

, 30.01.2008, 13:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Büttenreden und Sketche

Da gab es die Büttenrede der Karnevalshasserin Sabine Büser, die auch gar nichts am Karneval mag: Weder die Kostüme, noch die Reden und schon gar nicht die gute Stimmung. Oder den „Hasenbratensketch“, der das manchmal schwierige Zusammenleben von Mann und Frau parodierte. Die „Litanei der älteren Frauen aus Lippramsdorf“ und „der Fahrradsketch“ wurden von den Anwesenden mit einem kräftigen „Helau“ begleitet.

„Wir feiern traditionell am Dienstag vor dem Karnevalswochenende“, so Elisabeth Eßling, „weil am Wochenende selbst oder an den darauf folgenden Tagen immer irgendwer keine Zeit hat.“ Seit rund 20 Jahren wird in der Alten Mühle gefeiert, weil dort der Saal groß genug ist, alle Frauen unterzubringen. Wie auch in den vergangenen Jahren war der Saal ausverkauft, 200 Frauen feierten gemeinsam Karneval. „Die Frauen kommen gerne hierher zu unserem Karneval, weil wir ein abwechslungsreiches Programm bieten“, freute sich Elisabeth Eßling.

Tolles Programm

Das Programm des Abends konnte sich wirklich sehen lassen. Eröffnet wurde der Lippramsdorfer Frauenkarneval vom Karnevalskomitee der kfd, Anne Lackner, Maria Theresia Speikamp, Michaela Kleine-Kappenberg, Elisabeth Eßling, Maria Kleine Jäger, Ursula Wohlgemuth und Reinhild Wieschus, die dazu weitere Verstärkung von vier Frauen be kommen hatten. In lockerer Moderation mit viel Charme und Witz führten „Bömmelchen“ Gisela Overhoff und „Bimmelchen“ Anne Lackner durch den Abend. DJ Peter Dreckmann im Sträflingskostüm war als einziger Mann zugelassen. Das Programm aus Sketchen, Büttenreden und Tanzvorführungen begeisterte die Zuschauer.

Es wurde ein wahrer Karnevalsmarathon: 45 Akteure lieferten in 15 Darbietungen ein vierstündiges Programm. Da ging dem einen oder anderen Gast schon einmal früher die Puste aus. Alles und jeder wurde auf die Schippe genommen: Der Pastor, der Kammerjäger, der Staat oder die Sorge um die gute Figur mussten dran glauben. Mit der Lobeshymne auf die Heimat „Schön, schön, schön, ist´s in Lippramsdorf“ verabschiedeten sich die Närrinnen bis zum nächsten Jahr.

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