Luftreiniger

Corona: In Haltern können 16 Schulräume nicht richtig belüftet werden

Wegen der Corona-Pandemie ist die Belüftung von Klassenräumen in Haltern zum Thema geworden. In 16 Räumen ist der Luftaustausch nur eingeschränkt möglich. Die Stadt will Abhilfe schaffen.
Nicht alle Räume an den Halterner Schulen verfügen über ausreichende Lüftungsmöglichkeiten. © Kevin Kindel (Archiv)

Über Luftreinigungsgeräte wird gerade aufgrund der Coronakrise viel diskutiert. Jetzt wurde über sie auch im Schulausschuss gesprochen. Die SPD-Fraktion hatte das Thema auf die Tagesordnung gehoben. Sie hatte bei der Stadt nachgefragt, ob der Einsatz dieses Hilfsmittels für Klassenräume in Haltern angedacht sei.

Heinz Korte vom städtischen Fachbereich Schule, Familie und Soziales informierte im Ausschuss, dass es an den Halterner Schulen insgesamt 16 Unterrichtsräume gebe, in denen das Aufstellen eines Luftreinigers sinnvoll sein könnte. Es handele sich meist um Fachräume, die nicht richtig gelüftet werden könnten. Fenster könnten hier nicht auf Kipp gestellt oder nur Oberlichter geöffnet werden. Es gebe auch Räume, die zu einem Innenhof liegen, sodass nur wenig Luftaustausch stattfinde.

Mobile Luftreiniger können Ergänzung sein

Nur für diese Räume komme ein Luftreiniger infrage, bei dem es sich um ein mobiles Gerät handelnd sollte, erklärte Heinz Korte. Die Verwaltung beruft sich dabei auf eine Handreichung des Umweltbundesamtes, das sich mit dem Thema aufgrund der Corona-Pandemie beschäftigt hat. Es kam zu folgendem Schluss: „Der Einsatz von mobilen Luftreinigern kann danach ergänzend sinnvoll sein, jedoch nur, wenn ausreichende Lüftung nicht möglich ist.“

Die Verwaltung will nun einen Förderantrag beim Land zur Finanzierung der erforderlichen Luftreiniger stellen. Maximal stehen 4000 Euro plus 500 Euro für die Wartung in Aussicht.

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