Corona: Land lockert Hochzeits-Regeln - was heißt das für Haltern?

Standesamt

Seit dem 20. Mai hat die Landesregierung die Regeln für standesamtliche Trauungen gelockert. Unbegrenzt viele Menschen können aber in Haltern nicht an der Trau-Zeremonie teilnehmen.

Haltern

, 28.05.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Alten Rathaus können sich Brautpaare trauen lassen.

Im Alten Rathaus können sich Brautpaare trauen lassen. © Foto: Daniele Giustolisi

Seit dem 20. Mai 2020 gilt: Standesamtliche Trauungen einschließlich der Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind auch mit Gästen zulässig, die nicht zur Familie oder zu den Angehörigen von zwei Haushalten gehören. Das teilte die NRW-Landesregierung in der vergangenen Woche mit.

Voraussetzung: Diese Gäste halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein und vermeiden insbesondere einen direkten Kontakt (Händeschütteln, Umarmen etc.). Unter Beachtung dieser Regelung umfasst die Zulässigkeit sowohl die Trauzeremonie als auch das Zusammentreffen unmittelbar vor dem Ort der Trauung. Am Dienstag (26. Mai) hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, künftig auch Zusammenkünfte von bis zu zehn Personen in der Öffentlichkeit zuzulassen.

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Für die Trauzimmer in Haltern, im Rathaus und im Schloss Sythen, gelte nach wie vor die Regelung, dass bis zu 10 Personen an Trauungen teilnehmen können (einschließlich Brautpaar und Standesbeamter), teilte Stadtsprecher Georg Bockey auf Anfrage mit. Dabei seien die örtlichen Gegebenheiten und die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu berücksichtigen.

Bei der Frage nach dem Empfang des Brautpaares vor dem Ort der Trauung durch mehrere Gäste verwies Georg Bockey auf die Mitteilung des Bürgermeisters zum Thema Größe von privaten Feiern. Es sei schwierig, mit beispielsweise 30 Personen zusammen zu sein und stets auf den Mindestabstand zu achten. Im Ernstfall müssten dann alle in Quarantäne, so Bodo Klimpel.

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