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Das DP-Lager in Haltern - ein Zuhause auf Zeit für entwurzelte Menschen

Am 29. März 1945 erreichte die 9. US-Armee die Stadt Haltern. Kurz darauf wurde der Westteil der Stadt geräumt, um ehemaligen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern als Unterkunft zu dienen. Im sogenannten DP-Lager versuchten die Menschen, zur Normalität zurückzukehren. Sie spielten sogar Theater. Fotos, von denen einige erstmals in dem Buch "Zwischen Ungewissheit und Zuversicht. Kunst, Kultur und Alltag polnischer Displaced Persons in Deutschland 1945-1955" (LWL 2016) veröffentlicht wurden, erinnern an diese Zeit.
26.05.2020
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Musikgruppe im DP-Lager in Haltern© Rektorat der Polnischen Kath Mission Deutschland
Messe in der polnischen Kapelle des DP-Lagers in Haltern© Rektorat der Polnischen Kath Mission Deutschland
Fronleichnamsprozession des DP-Lagers 1947© Rektorat der Polnischen Kath Mission Deutschland
Theaterszene im DP-Lager in Haltern© Rektorat der Polnischen Kath. Mission Deutschland
Auf dem Weg zur Schule© Rektorat der Polnischen Kath. Mission Deutschland
Lerngruppe im Internat des Lagers© Rektorat der Polnischen Kath Mission Deutschland
Hobbymusiker im Internat des DP-Lagers Haltern© Rektorat der Polnischen Kath. Mission Deutschland
Ankunft von ehemaligen Zwangsarbeitern in Haltern© Stadtarchiv Haltern
Ankunft von ehemaligen Zwangsarbeitern in Haltern© Stadtarchiv Haltern
Passierschein für das DP-Lager Haltern© Stadtarchiv Haltern
Die Lagerzeitung© Stadtarchiv Haltern
US-Kommandant General Simpson mit seinem Stab im kurzfristig geschaffenen Hauptquartier an der Römerstraße 24. Die Amerikaner hielten sich in Haltern nicht lange auf und übergaben das Gebiet an die Briten, © Stadtarchiv Haltern
So sah die Rekumer Straße bei Kriegsende aus.© Stadtarchiv Haltern
Anweisung des britischen Stadtkommandanten an den Halterner Bürgermeister© Stadtarchiv Haltern
Ankunft der US-Armee in Haltern - das Foto zeigt die Muttergottesstiege!© Stadtarchiv Haltern
Essensappell in einem Halterner Zwangsarbeiterlager© Stadtarchiv Haltern
Flucht und Vertreibung waren in unterschiedlichen Varianten die beherrschenden Themen in der Nachkriegsära.© Stadtarchiv Haltern