Der Schock sitzt auch in Haltern tief

HALTERN Fassungslosigkeit herrscht nach dem Amoklauf in Winnenden. Aber auch Angst – die Angst vor Nachahmungstätern. Auch in Haltern.

von Von Elke Rüdiger

, 12.03.2009, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der 17-Jährige in Winnenden hatte die Schule verlassen, war auch nie auffällig. „In so einem Fall ist man machtlos. Trotz aller Vorhalte ist eine solche Katastrophe nie ganz auszuschließen.“ Krisenpläne, Schulpsychologen seien prinzipiell zu begrüßen, aber keine Garantie. In den Halterner Schulen wurde der Amoklauf thematisiert, in vielen Klassen diskutierten die Lehrer mit ihren Schützlingen über ihre Ängste und Sorgen, teilten Betroffenheit und Mitgefühl mit den Familien der Opfer – und des Täters. Auch an der Alexander-Lebenstein-Realschule. In fast allen Klassen wurde  die grausame Tat thematisiert. Die Schüler konnten sich untereinander über ihre Sorgen und Ängste austauschen, Fach-/Klassenlehrer nahmen das Thema im Unterricht auf. „Unsere Schüler waren sehr betroffen“, blickten Schulleiter Michael Weiand und Ulrich Wessel auf den Morgen zurück.

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