Die Brandgefahr in Haltern am See steigt noch weiter an

Wetter

Drei große Brandeinsätze gab es in diesem Jahr bereits, weil Sträucher, Bäume und Böschungen durch die Trockenheit Feuer gefangen haben. Der Regionalverband Ruhr (RVR) warnt jetzt besonders.

Haltern

23.07.2018, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erst am Freitag (20. Juli) war die Feuerwehr am Silbersee II im Einsatz. Dort hat eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern gebrannt.

Erst am Freitag (20. Juli) war die Feuerwehr am Silbersee II im Einsatz. Dort hat eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern gebrannt. © Eva-Maria Spiller

Für diese Woche prognostizieren die Metereologen Höchsttemperaturen bis 35 Grad Celsius, dazu weiter anhaltende Trockenheit. Der Regionalverband Ruhr (RVR) warnt: „Damit steigt das Risiko für Waldbrände in der Region noch weiter an.“ Die RVR-Förster erinnern deshalb die Bevölkerung nochmals daran, besonders wachsam zu sein. Dazu gehört natürlich, das Rauch- und Grillverbot einzuhalten, keine Glasscherben im Wald liegen zu lassen und die Zufahrten und Rettungswege der Wälder nicht durch Fahrzeuge zu versperren.

Rettungspunkt und App zur Orientierung

Wer Rauch entdeckt, sollte schnellstmöglich die Feuerwehr alarmieren. Rettungspunkte in der Haard und der Hohen Mark dienen dabei als Orientierungshilfe für den eigenen Standort. Das sind Schilder mit einer Buchstaben- und Zahlenkombination, die den genauen Standort bennent. Unterstützung bietet auch die Smartphone-App „Hilfe im Wald“. Sie zeigt den nächstgelegenen Rettungspunkt über die GPS-Ortung des Telefons an. Die Haard und die Hohe Mark seien mit ihren großen Kiefernbeständen und den oft sandigen Böden besonders waldbrandgefährdet, so der RVR. In der „grundwassernahen“ Kirchheller Heide in Bottrop hingegen sei der Boden zum Beispiel feuchter.

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