Dünnes Eis

Die DLRG Haltern warnt: Eisflächen nicht betreten

DLRG und Feuerwehr wurden am Samstag alarmiert, weil sich Kinder auf dem Eis des Hullerner Stausees befanden. Die Lebensretter warnen eindringlich davor, die zu dünnen Eisflächen zu betreten.
Am Samstag wurde die DLRG zu einer Eisrettung an den Hullerner Stausee gerufen. © P. Sparenberg DLRG Haltern

Am vergangenen Samstag wurde die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Haltern zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr zum Hullerner Stausee gerufen. Laut Einsatzmeldung sollten sich dort mehrere Kinder auf dem teils gefrorenen Gewässer befinden.

Eisflächen sind nicht ausreichend dick

Noch auf der Anfahrt kam allerdings die Entwarnung: Die Kinder hatten das Eis wieder verlassen. „Das hätte gefährlich werden können“, sagt Sebastian Höhnerhaus, Leiter Einsatz der DLRG Haltern am See. Auch Vorsitzende Anne Feldmann ist froh, dass der Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte abgebrochen werden konnte und keiner zu Schaden gekommen ist. Sie betont: „Die Eisflächen sind nicht ausreichend dick, um sich darauf sicher aufhalten zu können.“

Auch wenn man Verständnis für den Wunsch nach Abwechslung habe und ein solcher Winter viel Spaß im Freien bringe, machen die ehrenamtlichen Retter der DLRG auf die Gefahren auf dem Eis aufmerksam. „Wir möchten niemandem den Spaß verderben, aber wenn jemand in das Eis einbricht, wird es lebensgefährlich und die Einsatzkräfte setzen sich einem erhöhten Restrisiko aus“, fügt Höhnerhaus hinzu.

In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen steigen und die bestehenden Eisflächen verlieren ihre Stabilität. Die DLRG rät deshalb dringend, dem Eis fernzubleiben.

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