Heideschule

Die Heideschule ist jetzt ein Ort des Gemeinsamen Lernens in Haltern

Die Inklusion sieht das Gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarf vor. Der Grundschulverbund Heideschule ist weiterer Schwerpunktstandort in Haltern.
Die behinderte Schülerin Nicola (r) wird von einer Mitschülerin in der St.-Konrad-Schule in Neuss geschoben. Die Grundschule praktiziert das Lernen von behinderten und nicht behinderten Kinder. © picture alliance / dpa

Der Grundschulverbund Heideschule, der zurzeit von 275 Kindern besucht wird (acht Klassen in Flaesheim und vier in Hullern), ist seit Beginn des aktuellen Schuljahrs eine Einrichtung des Gemeinsamen Lernens in Haltern. Bisher waren lediglich die Katharina-von-Bora-Schule und die Silverbergschule Orte, an denen Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden.

An diesen beiden Schulen soll besonders der Förderschwerpunkt „körperliche und motorische Entwicklung“ vorgehalten werden, informierte die Verwaltung. Sie fügte hinzu, dass jedoch vom Grundsatz her die jeweils nächstgelegene Grundschule nach Möglichkeit mit einem Angebot im gemeinsamen Lernen für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen soll.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will im Rahmen des „Masterplans Grundschule“ die Inklusion an Grundschulen ausbauen.

Kinder mit formal festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung (dies betrifft insbesondere Kinder mit einer Sinnesbehinderung, Körperbehinderung oder geistigen Behinderung) haben Anspruch auf Aufnahme in die von der Schulaufsicht vorgeschlagene wohnortnächste Schule der gewünschten Schulart, an der Gemeinsames Lernen eingerichtet ist.

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