Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger

Phantombild

Am 22. Oktober 2018 soll es in der Nähe des Forellenwegs zu einer Vergewaltigung gekommen sein. Die Polizei fahndet jetzt mit einem Phantombild nach dem mutmaßlichen Täter.

Haltern

, 13.02.2019, 09:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger, um den Sachverhalt jetzt aufklären zu können.

Am 22. Oktober des vergangenen Jahres gegen 18.45 Uhr befuhr eine 50-Jährige Halternerin mit dem Fahrrad den Forellenweg in der Siedlung Overrath. Von dort bog sie in einen Waldweg ein. Dort soll sie von einem Mann auf einem Fahrrad überholt worden sein, der sie anschließend abdrängte und zum Anhalten zwang. Der Mann habe sie beleidigt und geschlagen, anschließend sei es zu der Vergewaltigung gekommen, so die Polizei. Danach sei der Mann in Richtung Lakeside Inn mit dem Fahrrad davongefahren.

Polizei sucht nach Hinweisen aus der Bevölkerung

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger.

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger. © Polizei

Nach Angaben der Geschädigten wurde jetzt ein Phantombild erstellt. Die Polizei bittet um Hinweise, wer den Mann auf dem Foto erkennt und sucht mögliche Zeugen, die Angaben zum Geschehen am Abend des 22. Oktober des vergangenen Jahres machen können. Wer Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnunmer 0800/2361 111 zu melden.

Die Polizei ist bei der Öffentlichkeitsfahndung an die Strafprozessordnung gebunden, konkret an den Paragrafen 131. „Die Öffentlichkeitsfahndung dient immer nur als letztes Mittel, um Täter zu ermitteln“, heißt es. Zunächst müssten alle Ermittlungsansätze abgeklärt und abgearbeitet sein. Erst dann gebe es die Möglichkeit, Lichtbilder im Internet oder der Zeitung zu veröffentlichen. Die Polizei muss zunächst einen Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Anschließend prüft diese noch einmal und stellt dann einen Antrag. Erst ein richterlicher Beschluss ermöglicht in letzter Instanz die Freigabe von Fotos.
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