Die „Römer Checker“ stehen im Halterner Römermuseum Rede und Antwort

LWL-Römermuseum

Das Römermuseum Haltern hat ein neues Veranstaltungsformat im Programm: die „Römer Checker“. Was sich dahinter verbirgt, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nun bekannt gegeben.

Haltern

27.05.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stationen zum Anfassen sind abgedeckt, aber Exponate wie das römische Totenbett sind weiterhin aus der Nähe zu besichtigen.

Stationen zum Anfassen sind abgedeckt, aber Exponate wie das römische Totenbett sind weiterhin aus der Nähe zu besichtigen. © LWL/ L. Stratmann

Die „Römer Checker“ stehen den Besuchern des LWL Römermuseums ab sofort am Wochenende und an den Feiertagen in der Dauerausstellung sowie auf dem Außengelände des Museums Rede und Antwort. Am Pfingstsonntag (31.5.) werden sie zwischen 13 und 15 Uhr von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet.

„Leider können wir aus hygienischen Gründen zurzeit keine Führungen anbieten“, erklärt Dr. Josef Mühlenbrock, Leiter des LWL-Römermuseums. „Damit trotzdem keine Fragen offen bleiben, möchten wir unsere Besucherinnen und Besucher dazu auffordern, sich am Wochenende und an den Feiertagen direkt an unsere Museumspädagogen zu wenden.“ Diese seien als „Römer Checker“ gut zu erkennen an der römischen Kleidung und dem Mundschutz samt Römermotiv.

Wissenswertes über das Römerlager Aliso

Das Römerlager Aliso ist ihr Spezialgebiet: Die „Römer Checker“ wissen ganz genau, was vor 2000 Jahren in Haltern abging, als hier noch die römischen Legionäre stationiert waren. Damals befand sich am Ufer der Lippe einer der wichtigsten Militärkomplexe der Römer, die Schaltzentrale der römischen Macht im rechtsrheinischen Germanien. Von hier aus wurde die Eroberung des gesamten Gebietes geplant und betrieben.

Allgemeine Hinweise zum Museumsbesuch

Damit die Besucherinnen und Besucher den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten können, haben zeitgleich bis zu 40 Personen mit Mund- und Nasenschutz Zutritt zum Museum. Bis zu 300 Personen können sich gleichzeitig auf dem Außengelände aufhalten.

„Wir haben das Glück, dass wir mit unserer Holz-Erde-Mauer über einen spannenden Außenbereich verfügen und somit langweilige Wartezeiten kein Problem sein dürften“, sagt Josef Mühlenbrock.

Alle Ausstellungsstücke zum Anfassen - also Lederzelt, Marschgepäck, Wachstafeln, Hörstationen, Leseecken, Bauklötze und die Ferngläser auf dem Außengelände - können aus hygienischen Gründen leider nicht benutzt werden. Audioguides und das Multimedia-Programm „Mit iPad und Cista“ sind ebenfalls nicht ausleihbar.

Kontaktlos den Eintritt bezahlen

Der Museumseintritt kann kontaktlos per EC-Karte oder Smartphone bezahlt werden. Das Kino und die Cafeteria bleiben vorerst aus Sicherheitsgründen geschlossen. Gruppen von mehr als zwei Personen - ausgenommen Familien - haben zurzeit leider keinen Zutritt zum Museum.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Römermuseum unter www.lwl-roemermuseum-haltern.de

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