Die Sparda-Bank Haltern zieht Bilanz für 2018

Sparda-Bank

Die rund 5700 Halterner Sparda-Bank-Kunden haben 2018 etwas mehr Geld angelegt, Investmentfonds bleiben aber eher unbeliebt. Insgesamt ist die Filialleiterin zufrieden mit der Bilanz.

von Pia Stenner

Haltern

, 20.03.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Sparda-Bank Haltern zieht Bilanz für 2018

Die Sparda-Bank hat in Haltern am See 5700 Kunden. © Foto: Victoria Thünte

Die Sparda-Bank Haltern blickt zufrieden auf ihr Geschäftsjahr 2018 zurück - trotz anhaltender Niedrigzinsphase. Das gesamte Geschäftsvolumen der Sparda-Bank Haltern sei um 3,5 Prozent auf 137,7 Millionen Euro angestiegen. Die etwa 5700 Halterner Kunden haben ungefähr acht Prozent mehr Geld im Vergleich zum Vorjahr bei der Sparda-Bank angelegt. Die Leiterin der Halterner Sparda-Bank-Filiale an der Merschstraße, Christine Doneit, sagt: „Mit diesem Ergebnis sind wir zufrieden und erwarten für das laufende Jahr vor allem einen Zuwachs bei den Baufinanzierungen.“ In diesem Bereich habe man 2018 9,6 Millionen Euro Neuzusagen verzeichnen können - damit habe man das Baufinanzierungsvolumen in etwa auf dem gleichen Niveau halten können.

Die Fusion mit der Sparda-Bank West hat Girokonten günstiger gemacht

Im Herbst 2018 hat sich die Sparda-Bank Haltern mit der Sparda-Bank West zusammengeschlossen. Diese deckt nun fast ganz Nordrhein-Westfalen und Teile Niedersachsens ab. Durch die Fusion seien die Girokonten etwas günstiger geworden. Davon seien im vergangenen Jahr 95 neue Konten abgeschlossen worden. Für Konsumentenkredite hat die Sparda-Bank Haltern seit Anfang 2019 den neuen Partner „easyCredit“, da die niedrigen Sparzinsen und Konkurrenz es zu schwierig gemacht hätten, als einzelne Bank in dem Bereich erfolgreich zu sein.

Christine Doneit sagte jedoch, die ansteigenden Kundeneinlagen auf 73,4 Millionen Euro zeigten, dass die Kunden der Sparda-Bank Vertrauen entgegenbringen. „Allerdings würden wir uns wünschen, dass mehr Kunden in Investmentfonds anlegen.“ Die aktuelle Börsenentwicklung habe im vergangenen Jahr nicht die nötigen starken Argumente für ein Wachstum geliefert. Doneit sehe Investmentfonds in Niedrigzinszeiten aber als „genau den richtigen Weg“ und möchte ihre Kunden in dem Bereich in Zukunft stärker beraten.

Wettbewerb „SpardaSpendenWahl“

Die Sparda-Bank ruft Schulfördervereine zum Wettbewerb „SpardaSpendenWahl 2019“ auf. Das Motto: „WIR erkunden neue Wege!“ Fördervereine von Grund- und weiterführenden Schulen können sich mit Schulprojekten bewerben, die „Schülerinnen und Schüler auf die Zukunft vorbereiten, Neues wagen und innovative Wege beschreiben“, so heißt es in der Pressemitteilung. Insgesamt werden dabei rund 200 Preisträger mit 400.000 Euro prämiert. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 22. Mai Online auf der Wettbewerbsseite.

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