Die Stadt macht eine Wiese planungsrechtlich fit für einen neuen Kindergarten

mlzAm Gewerbepark

Die Stadt überlegt, an der Einfahrt zum Gewerbepark Mersch an der Dorstener Straße einen fünfzügigen Kindergarten zu bauen. Die Planung steht am Anfang. Es gibt jedoch auch Bedenken.

Haltern

, 02.04.2019, 17:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Vorschlag der Verwaltung, an der Ecke Dorstener Straße/Krumme Meer möglicherweise einen weiteren Kindergarten zu bauen, kommt bei der Politik überwiegend gut an. Im Ausschuss Stadtentwicklung/Umwelt brachten beispielsweise die Grünen und die SPD zwei Argumente ins Spiel: Eine Kita dort bringe den neuen Bewohnern im gegenüberliegenden Baugebiet am Tumulifeld Vorteile, außerdem könne sie durch eine verkehrsgünstige Lage punkten.

Nach Alternative suchen

Die FDP allerdings hält gerade die Lage in der „Einflugschneise“ zum Gewerbepark Mersch für unglücklich. Sie bat darum, nach einer Alternative Ausschau zu halten. Doch Bürgermeister Bodo Klimpel machte wenig Hoffnung. Der Stadt stünden nur noch begrenzt eigene Flächen in ausreichender Größe zur Verfügung. Man wolle erst einmal prüfen, ob der Standort tatsächlich geeignet sei. Aber der Druck sei angesichts fehlender Kitaplätze groß.

Letztlich sprach sich der Ausschuss am 28. März einstimmig dafür aus, ein Bauleitplanverfahren auf den Weg zu bringen, um den Bebauungsplan Gewerbepark Mersch ein fünftes Mal zu ändern.

Ökologisch punkten

Das Grundstück wird zurzeit landwirtschaftlich genutzt. Ein Teil der Wiese, etwa 0,43 Hektar, könnte für eine neue Einrichtung abgetrennt werden. Hier würde sich, so die Vorstellung der Stadt, anbieten, eine Kita ökologisch wertvoll einzugrünen und die Spiel- und Freiflächen entsprechend hochwertig zu gestalten.

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