Die Väter werben kräftig für den Beitritt zur ISG

Immobilien-Standort-Gemeinschaft

HALTERN Während die neue Weihnachtsbeleuchtung als gelungenes Beispiel für die Möglichkeiten einer Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) die Innenstadt erhellte, wurde 500 Meter weiter über den Sinn und Zweck eines solchen Zusammenschlusses diskutiert.

von Von Irene Stock

, 29.11.2009, 12:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das aber sei das Prinzip einer Standortgemeinschaft: Alle Immobilieneigentümer in der Innenstadt werden in die Pflicht genommen, Kosten für Projekte auf viele Schultern verteilt. Negativbeispiel: „Der Gänsemarkt. Er wird nur noch von 40 Geschäftsleuten finanziert “, so Kleinefeld. Dabei ist der Gänsemarkt eine der erfolgreichsten Veranstaltungen. 100 000 Euro soll die ISG einspielen, erhoben über den Grundbesitzabgabenbescheid der Stadt Haltern und gezahlt von den gewerblichen Immobilieneigentümern im Bereich Alter Markt, Mersch-, Rekumer-, Lipp- und Mühlenstraße sowie Gantepoth.

Berechnungsgrundlage ist der jeweilige Einheitswert der Immobilie. „Die Beiträge bewegen sich zwischen 600 und 1000 Euro im Jahr“, rechnete Baudezernent Wolfgang Kiski vor Bedenken gab es hinsichtlich der Beitragshöhe, der Umsetzung von Projekten und der Zwangsmitgliedschaft. Wer zum Beispiel eine Immobilie nur bewohnt, ist freigestellt. Gleiches gilt bei Nicht-Erfolg der ISG. „Wer eine ISG gründet, ist ein Idealist“, zeigte Kleinefeld Verständnis für die Einwände.

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