„Die zerrissene Republik“: Vortrag mit Professor Christoph Butterwegge im Alten Rathaus

Vortrag

Es geht ein immer tieferer Riss durch die Bevölkerung in Deutschland. Professor Christoph Butterwegge erforscht die Ursachen und berichtet im Alten Rathaus über seine Ergebnisse.

Haltern

21.02.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prof. Christoph Butterwegge kommt am 3. März nach Haltern.

Prof. Christoph Butterwegge kommt am 3. März nach Haltern. © Wolfgang Schmidt

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Viele Menschen fühlen sich im Stich gelassen. Rechtspopulistische Parteien machen sich diese Entwicklung zunutze und finden bei immer mehr Bürgern mit ihren Positionen Gehör.

Am 3. März (Dienstag) beschäftigt sich Professor Christoph Butterwegge, von 1998 bis 2016 Politikwissenschaftler und Armutsforscher an der Universität Köln, mit der sozialen Ungerechtigkeit und zeigt Lösungswege auf, wie diese Tendenzen eingedämmt werden können.

Migrationsbewegungen entstehen

„Während im globalen Maßstab ökonomische Krisen, Kriege und Bürgerkriege entstehen, die wiederum Migrationsbewegungen nach sich ziehen, sind in Deutschland der gesellschaftliche Zusammenhalt und die repräsentative Demokratie bedroht. Butterwegge thematisiert nicht nur, wie sozioökonomische Ungleichheit entsteht und warum sie zugenommen hat, sondern auch, weshalb die politisch Verantwortlichen darauf kaum reagieren“, heißt es in der Ankündigung.

Professor Christoph Butterwegge ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien. Er gehört keiner Partei an, kandidierte aber für die Linken 2017 für das Amt des Bundespräsidenten.

Der Vortrag beginnt am 3. März (Dienstag) um 19 Uhr im Alten Rathaus. Am Eingang wird um einen Unkostenbeitrag von 5 Euro gebeten.

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