Diese Restaurant-Kette könnte die Halterner Suppenbar Sopas neu beleben

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Geht es nach der überraschenden Schließung des Ladenlokals „Snackees“, ehemals „Sopas“, mit Suppen weiter? Ein potenzieller neuer Betreiber gibt Auskunft über den Stand der Verhandlungen.

Haltern

, 19.11.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Irritationen um das „Snackees“, ehemals „Sopas - Dirks Suppenbar in Haltern“: Lange hatte ein Aushang am Ladenlokal lediglich auf Renovierungsarbeiten hingewiesen, der Betreiber Dirk Zöphel hatte jedoch zeitgleich auf der Facebookseite die dauerhafte Schließung des gastronomischen Betriebs verkündet. Für eine Stellungnahme war Zöphel bislang nicht zu erreichen.

Erst der Vermieter des Ladenlokals, Bernhard Metzger, hatte schließlich Ende Oktober Klarheit gebracht. Das „Snackees“ sei von heute auf morgen geschlossen worden, hatte Metzger mitgeteilt. Die Schließung nach nur acht Monaten sei überraschend erfolgt. Dagegen hatten die vorherigen Betreiber André und Anke Mosfeld ihre Suppenbar Sopas, die zwischen Bahnhof und Schulzentrum liegt, etwa acht Jahre geführt.

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Laut Metzger gibt es erste Ideen, wie es mit dem ehemaligen Sopas weitergehen könnte. Der Vermieter berichtete im Oktober von Plänen über einen gastronomischen Betrieb in Eigenregie. Auch wenn er nicht zuviel verraten wollte: Die Suppen-Fabrik könnte ein potenzieller Partner sein, hatte er vor wenigen Wochen mitgeteilt. Spruchreif sei aber noch nichts. Für eine erneute Stellungnahme ist Metzger nicht erreichbar.

Restaurant-Kette aus Dortmund

Die Suppen-Fabrik ist eine Restaurant-Kette aus Dortmund, die täglich frische Suppen und Eintöpfe ohne künstliche Zutaten wie Konservierungsstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker produziert. Das Unternehmen hat bereits sechs Standorte in Nordrhein-Westfalen. Auf Anfrage teilte Geschäftsführer Pascal Dürr mit, dass man mit dem Vermieter des Lokals Halterner telefoniert habe. „Es klingt nicht uninteressant. Vorher gab es Suppe und wir können Suppe“, erklärte der Geschäftsführer. Es gebe zwei Optionen: Das Ladenlokal selber zu pachten oder Suppe anzuliefern.

Neuer Aushang am Ladenlokal

Beide Optionen würden viel Zeit beanspruchen. Und die stehe gerade nicht zur Verfügung, so Dürr. „Unsere Hauptsaison beginnt jetzt und zusätzlich zu den Restaurant-Betrieben verkaufen wir auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt.“ Somit stehe das Thema Suppenbar Sopas hinten an, erst im Frühjahr könne man sich der Sache wieder annehmen.

Das offenbart auch ein Aushang, der seit neuestem am Ladenlokal zu finden ist. Darauf heißt es: „In der Zeit bis Anfang Februar 2020 bleibt die Suppenküche wegen Renovierung und Vorbereitung auf Neueröffnung noch geschlossen.“

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