Drei Halterner wollen ihre Stadt zum Blühen bringen

Stadtökologie

Weltweit findet in vielen Metropolen die Idee „Stadt selber machen“ Nachahmer. Bürger bringen sich ein und machen ihren Wohnort attraktiver. Jetzt wollen auch drei Halterner die Stadt zum Blühen zu bringen - und das mit nur "kleinsten Eingriffen".

HALTERN

, 08.09.2014, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dank der Initiative der Grünen-Politikerin Maaike Thomas und des Gärtners Mirko Noch hat sich die Mühlenstraße in diesem Sommer zu einem blühenden Kleinod in der Stadt entwickelt. Dazu tragen vor allem farbenfrohe Stockrosen bei. Das Gesamtbild wird allerdings durch die Leerstände in der Einkaufsstraße getrübt.

Dank der Initiative der Grünen-Politikerin Maaike Thomas und des Gärtners Mirko Noch hat sich die Mühlenstraße in diesem Sommer zu einem blühenden Kleinod in der Stadt entwickelt. Dazu tragen vor allem farbenfrohe Stockrosen bei. Das Gesamtbild wird allerdings durch die Leerstände in der Einkaufsstraße getrübt.

Sie selbst wird anhand der begrünten Mühlenstraße zeigen, wie man eine zuvor eher triste Stadtstraße in eine behagliche Wegeverbindung verwandelt, die sogar Aufenthaltscharakter hat. 2011 wurde die Straße in Halterns Innenstadt erstmals mit Rosen bepflanzt. Die Stadt Haltern unterstützte die Aktion und sorgte für die entsprechenden kleinen Freiflächen entlang der Häuserzeilen. Später wurden noch Stockrosen und Kosmeen in die Baumscheiben gesetzt. In diesem Jahr überraschte die Mühlenstraße Halterner und auswärtige Besucher mit einem Farbenmeer. Maaike Thomas und Mirko Noch sorgen unentgeltlich dafür, dass die Blütenpracht erhalten bleibt. Irene Schäfer vom Kreisimkerverband Recklinghausen wird am 17. September den zweiten Ansatz präsentieren, der Haltern nicht nur für den Menschen attraktiver machen könnte.

Es handelt sich um das Netzwerk blühende Landschaften, dessen Ziele tatkräftig vom Sythener Udo Pfingst unterstützt werden. Der Bienenfreund hat aus einer Freifläche im Brook eine Wildblumenwiese gemacht, die nicht nur den Menschen betört (wir berichteten). Bienen, Hummeln und Co. haben dort eine bunte Nische gefunden und tragen gleichzeitig zur Stadtökologie bei. Auch Pfingst wünscht sich, dass sein Beispiel Nachahmer findet, und kann mit vielen Tipps zur Seite stehen. „Für alle Teilnehmer gibt´s Samen für Stockrosen“, hofft Maaike Thomas auf Resonanz.

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