Drogenfahrer aus Haltern will Polizei mit Toilettenwasser austricksen

„Dumme Idee“

Weil er von der Polizei nach einer Drogenfahrt mit auf die Wache genommen wurde, hat ein 37-jähriger Mann aus Haltern versucht, die Polizei mit einer „Urin“-Probe auszutricksen.

Haltern

, 30.01.2019, 09:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 37-jähriger Halterner hat am Dienstagabend versucht, einen Drogentest zu umgehen, indem er den Urinbecher mit Toilettenwasser aufgefüllt hatte. Die Polizei hatte den Mann am Dienstagabend gegen 22.10 Uhr in Dülmen bei einer Verkehrskontrolle gestoppt.

Halterner füllt Urinbecher mit Toilettenwasser auf

„Während der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei in Coesfeld. Da sich der Mann einem Urintest vor Ort nicht unterziehen wollte, nahmen die Beamten den Mann mit auf die Wache, wo der Mann Wasser zu trinken bekam. Auf der Toilette sollte er dann einen Urinbecher füllen. „Dies tat der Mann - aber nicht mit Urin, sondern offensichtlich mit Toilettenwasser. Später gab er zu, eine „dumme Idee“ gehabt zu haben, so die Polizei.

Daraufhin entnahm eine Ärztin eine Blutprobe. „Vom Ergebnis hängt ab, wie die Sache für den Halterner weitergeht. Mögliche Konsequenzen: Bußgeld, ‚Punkte‘, Fahrverbot“, sagt die Polizei.

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