Einbrecher-Trio geht der Polizei nach Tat in Haltern ins Netz

Ermittlungserfolg

Sie sollen für eine Serie von Einbrüchen verantwortlich sein. Auch in Haltern waren die drei Männer aktiv. Das Trio ist der Polizei jetzt ins Netz gegangen.

13.02.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei bezeichnet die drei Männer, die am Montag gefasst wurden, als „reisende Täter“. Der 22-jährige Herner und die beiden Osteuropäer (38/52) scheinen bereits seit geraumer Zeit bandenmäßig von Herne aus Einbrüche zu begehen - weit über die Grenzen von Ruhrgebiet und Münsterland hinaus. Wie Volker Schütte, Sprecher des Bochumer Polizeipräsidiums, berichtete, hinterließ die Bande zuletzt Spuren in Haltern und Dorsten. Während es am 8. Februar in der Seestadt bei einem Einbruchsversuch blieb, wurden die Täter in Dorsten allerdings fündig. Konkrete Angaben zu den Einbruchsorten und der Beute konnte der Polizeisprecher am Dienstag allerdings nocht nicht machen. Es sei aber nicht auszuschließen, dass dem Trio noch weitere Einbrüche in Haltern zuzuordnen seien, so Schütte weiter.

Mit Haftbefehl gesucht

Seit Anfang Februar hatte die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl (EG WED) des Bochumer Polizeipräsidiums mehrere Personen im Visier. Am Montag schließlich wurden in Herne die drei dringend tatverdächtigen Personen von Zivilpolizisten festgenommen. Die beiden Osteuropäer, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, wurden dabei bereits seit Dezember 2017 mit Haftbefehlen gesucht. Der 38- und der 55-Jährige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung des von dem Trio genutzten Autos konnten die Ermittler typisches Einbruchswerkzeug sicherstellen. In einer Wohnung in Herne wurde zudem Beute von zurückliegenden Taten beschlagnahmt, führte Polizei-Sprecher Volker Schütte aus.

Die umfangreiche Ermittlungsarbeit EG WED dauere derzeit an, hieß es.

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