Eine Flasche Whisky für 800 Euro

Sammler-Rarität

Ein edler Tropfen, der seinesgleichen sucht, schlummert im Spezialsortiment von Klaus Bilkenroth. Es handelt sich um einen 25 Jahre alten schottischen Whisky, der nur in 42 Flaschen abgefüllt wurden. Sammler schnalzen mit der Zunge.

HALTERN

, 04.09.2014, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klaus Bilkenroth zeigt den besonderen, limitierten Whisky.

Klaus Bilkenroth zeigt den besonderen, limitierten Whisky.

Deutschlandweit sind laut Bilkenroth derzeit nur acht Flaschen des begehrten Whiskys im Handel erhältlich. Zwei davon in dem Halterner Feinkostladen auf der Merschstraße. „Wir haben sie von einem guten Geschäftspartner aus Bremen erhalten“, erklärt Geschäftsführer Klaus Bilkenroth. „Natürlich sind wir stolz darauf. So etwas hat man nicht alle Tage im Regal stehen.“

Rund 800 Euro müsse ein Kunde investieren, um die Flasche erwerben zu können, erzählt er. Allerdings sei davon auszugehen, dass die Flasche ihren Wert verlieren werde, so Bilkenroth. „Ganz im Gegenteil. Seltene Abfüllungen wie diese erfahren im Laufe der Jahre oft enorme Wertsteigerungen.“ Bei Sammlern seien limitierte Einzelfassabfüllungen besonders begehrt. Der Kauf einer guten und seltenen Flasche Whisky werde immer häufiger auch als eine Form der Geldanlage betrachtet. Bilkenroth: „Ein Whisky, der heute 200 Euro kostet, kann innerhalb weniger Jahre durchaus schon doppelt so viel wert sein.“

In den Regalen des kleinen Halterner Einzelhandelsgeschäftes stehen mittlerweile mehrere hundert Whisky-Flaschen – bei rund 300 davon handelt es sich um klassische, aber auch ausgefallene Destillate aus der Whisky-Hochburg Schottland. „Unser Sortiment in diesem Bereich haben wir seit 2001 immer wieder gezielt erweitert. Mittlerweile haben wir uns in der Region einen hervorragenden Ruf erarbeitet – auch unter echten Whisky-Kennern.“

Kann man den seltenen 800-Euro-Whisky in dem Halterner Geschäft eigentlich auch mal probieren? „Nein“, sagt Klaus Bilkenroth: „Das geht leider nicht. Die Flasche ist ein echtes Sammlerstück. Die macht man nicht mal eben einfach auf.“   

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