Erfolgreiche Ausstellung - Varus war ein echter Renner

Imperium

HALTERN Eine Stunde nach Ausstellungsende präsentierte Dr. Rudolf Aßkamp, Leiter des Westfälischen Römermuseums, die aktuelle Besucherzahl: 155 000 Besucher kamen in den vergangenen fünf Monaten.

von Von Irene Stock

, 12.10.2009, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Museumsleiter lässt keinen Zweifel daran: Die Varus-Ausstellung war für ihn persönlich „die schönste“. Das habe zum einen am historischen Hintergrund gelegen. „Der Ausgang der Schlacht vor 2000 Jahren hat einen großen Einfluss auf die europäische Geschichte gehabt.“ Daraus habe sich „die Größenordnung der Ausstellung“ entwickelt und die Idee, die Seestadthalle als Präsentationsort mit ein zu beziehen. Das habe das Besucherinteresse gesteigert.

Imperium-Konflikt-Mythos sei in mehrfacher Hinsicht „wichtig“ gewesen. „Wir haben für das Museum etwas auf die Beine gestellt, die Ausstellung war ein Aushängeschild für die Stadt und für den seit 110 Jahren in der provinzialrömischen Archäologie immer wichtiger werdenden Standort“, so Dr. Aßkamp. 1899 begannen in Haltern die ersten Ausgrabungen in einem römischen Militärlager in Westfalen.

In dieser Woche werden die Exponate an die Leihgeber zurückgegeben. Ende Oktober ist die Seestadthalle komplett geräumt. Nicht spontan möglich Eine Verlängerung der Ausstellung bis in die Herbstferien, daraus macht Dr. Aßkamp keinen Hehl, wäre wünschenswert gewesen. Das aber sei mit 140 Leihgebern nicht spontan möglich.

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