Ermittlungen zu Halterner Sexualdelikt dauern noch

Heimatfest-Nacht

Die Ermittlungen im Fall des mutmaßlichen schweren sexuellen Übergriffs auf eine 40-jährige Frau in einem Asylbewerberheim an der Schmeddingstraße dauern an. Laut der Staatsanwaltschaft könne es durchaus noch Monate dauern, bis Ergebnisse vorliegen.

HALTERN

, 15.11.2017, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem Asylbewerberheim an der Schmeddingstraße soll die Tat passiert sein.

In einem Asylbewerberheim an der Schmeddingstraße soll die Tat passiert sein. © Foto Holger Steffe

Zum Erkenntnisstand und möglichen Bewertungen äußerte sich die Staatsanwaltschaft Essen auf Anfrage nicht. „Wir geben grundsätzlich keine Zwischenergebnisse bekannt“, sagte Oberstaatsanwältin Anette Milk auf Anfrage der Redaktion. Sie bestätigte aber, dass weiterhin Bewegung in der Akte sei. Die Öffentlichkeit werde aber erst informiert, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Je mehr Leute an einer Straftat beteiligt seien, desto länger dauere auch die Ermittlungsarbeit. Im vorliegenden Fall sei es durchaus möglich, dass noch einige Monate vergehen, bis die Ermittlungen abgeschlossen werden können.

Die 40-Jährige soll in der Nacht zum 2. September Opfer einer Sexualstraftat gewesen sein, an der mehrere Männer beteiligt gewesen sein sollen. Die Frau hatte in einer Halterner Kneipe einen Mann kennengelernt und hatte gemeinsam mit ihm die Asylunterkunft aufgesucht. Über die Medien hatten Polizei und Staatsanwaltschaft Zeugen um Mithilfe gebeten. Einem zwischenzeitlich festgenommenen 22-Jährigen konnte keine Beteiligung an der Tat nachgewiesen werden.

Lesen Sie jetzt