Evangelische Gemeinde Haltern tüftelt an neuen Gottesdienstformen

Gemeindeversammlung

Die neue Aufgabenverteilung in der Gemeinde und Planungen für die Zukunft standen im Mittelpunkt der - digitalen - Versammlung der evangelischen Gemeinde. Es gibt spannende neue Ansätze.

Haltern

, 01.04.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrerin Merle Vokkert führte bei der digitalen Gemeindeversammlung Protokoll.

Pfarrerin Merle Vokkert führte bei der digitalen Gemeindeversammlung Protokoll. © Jürgen Wolter

Diesmal tagten sie nur online: Die Mitglieder der evangelischen Gemeinde Haltern trafen sich zur Gemeindeversammlung. Zunächst stand der Bericht über die neue Aufgabenverteilung im interprofessionellen Team auf der Tagesordnung. Die Diakoninnen Karolin Wengerek und Lena Schäfer bilden zusammen mit Pfarrer Karl Henschel und Pfarrerin Merle Vokkert das Leitungsteam der Gemeinde. Da Karolin Wengerek im Juni in Mutterschutz geht, wird Jana Baden, die in ihrem dualen Studium ein Praxissemester absolviert, einen Teil ihrer Aufgaben vorübergehend übernehmen.

Wander und Open-Air-Gottesdienste

Für ein halbes oder auch ein ganzes Jahr soll 2021 Raum und Zeit sein, in der evangelischen Gemeinde unterschiedlichste Gottesdienstformate auszuprobieren. Dazu sammelten Arbeitsgruppen bereits Vorschläge. Unter anderem spielen Aspekte wie Musik mit guten Texten (auch mit Klavier oder Gitarre), Alltagssprache, gemeinsames Essen oder Konzerte nach den Gottesdiensten, Kunst und Kirche, Wander- und Open-Air-Gottesdienste an unterschiedlichen Orten (Westuferpark, Stausee, Freibad) oder gute Predigten mit aktuellen Bezügen eine Rolle in den Überlegungen. Aber auch die Nutzung digitaler Medien und Dienste soll stärker in den Fokus genommen werden.

Gute Resonanz auf Videogottesdienste

Als positive Höhepunkte des vergangenen Jahres wurden auf der Versammlung unter anderem das hervorragende Ergebnis der Gemeindespendenaktion und die gute Resonanz auf Videogottesdienste genannt.

Wegen der Coronalage wurde die Versammlung rein digital abgehalten. „Es waren 30 Teilnehmer dabei, darunter einige Gemeindemitglieder die außerhalb wohnen, etwa in Oer-Erkenschwick oder Datteln“, berichtet Karl Henschel.

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