Familie Vorholt begrüßt Gäste mit Gruselgang und Süßigkeiten

mlzHalloween in Haltern

Am 31. Oktober steht Haltern wieder ganz im Zeichen von Halloween. Besonders deutlich wird dies, wenn man das Haus der Familie Vorholt in der St.-Ingbert-Straße besucht.

von Thomas Schlüter

Haltern

, 30.10.2019, 12:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit 16 Jahren dreht sich der Tag vor Allerheiligen bei der Familie wieder ganz um Halloween. Zur Geburtstagsfeier von Tochter Stephanie hatte man damals die Idee, eine Halloweenparty zu machen. „Zuerst wurde eine Nebelmaschine aufgestellt, im nächsten Jahr kam eine Musikbox dazu und in den Folgejahren immer mehr Dekoration. Die Veranstaltung wurde von Jahr zu Jahr größer“, berichtet Stephanie Vorholt.

Anfangs seien sie von den verkleideten Gästen erschreckt worden, mittlerweile mache man es anders herum und erschrecke die Besucher. Mit Traversen, die von Planen umgeben werden, wird ein Gruselgang von der Einfahrt durch den Garten bis zur Haustür aufgebaut - mit reichlich Deko, Musik und Lichteffekten.

Riesige Dekomengen

In diesem Jahr ist die Außenwand des Hauses mit einem großen Spinnennetz überzogen, das schon von Weitem sichtbar ist. Im großen Fenster an der Vorderseite des Hauses begrüßt ein großes Skelett die Gäste. Grabsteine und Zombiefiguren verwandeln den Vorgarten in einen Friedhof.

Über die Jahre haben sich knapp 30 Kisten mit Dekoration angesammelt. „In den ersten Jahren haben wir fast alles selbst gebastelt, weil es viele Sachen einfach nicht zu kaufen gab“, sagt Stephanie Vorholt. Erst in den letzten Jahren sei das Angebot an Halloweendekoration größer geworden.

Beim tagelangen Aufbau würden mittlerweile viele Freunde und Verwandte helfen. Vater Heinz Vorholt, der nebenbei ein Veranstaltungsunternehmen hat, stellt das komplette technische Equipment für den Aufbau zur Verfügung.

Stephanie Vorholt scheut den großen Aufwand nicht: „Es macht einfach Spaß und man kann der Fantasie freien Lauf lassen. Am Ende ist es ein Riesenfest für alle Beteiligten.“

Besonders freut sich die 27-Jährige wieder auf die Verkleidungen der Besucher: „Man wird immer wieder aufs Neue überrascht“. Ihre eigene Verkleidung will sie noch nicht verraten, das werde eine Überraschung. Vater Heinz geht wie jedes Jahr als Graf Dracula.

Wer sich vom gruseligen Ambiente nicht abschrecken lässt, wird vor der Haustür mit Süßigkeiten belohnt. Besucher sind am Donnerstag in der Zeit von 18 bis 22 Uhr in die St.-Ingbert-Straße 24 eingeladen, den Gruselgang zu durchlaufen.

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