Feuerwehr arbeitet auch weiterhin mehr

54-Stunden-Woche

Feuerwehrbeamte und Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Haltern werden laut Stadtsprecher Georg Bockey auch zukünftig 54 Stunden in der Woche arbeiten – obwohl ihre eigentliche Dienstzeit nur 48 Stunden beträgt.

HALTERN

von Von Maren Volkmann

, 28.10.2011, 18:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Opt-out-Vereinbarung gilt immer für ein Jahr. Danach können Feuerwehr und Rettungsdienst entscheiden, ob sie aussteigen möchten. Würde dies tatsächlich passieren, hätte die Stadt ein Problem: Dann dürften die Mitarbeiter ihre Überstunden – wie in Bielefeld – abbummeln. „Dann bräuchten wir 10 Prozent mehr Personal“, sagt Bockey. Bedeutet in Zahlen: Die momentan 27 Planstellen müssten auf 30 aufgestockt werden. Außerdem wäre ein Dienstplan wie bisher nicht mehr möglich. Zumal, wenn nur ein Teil der Feuerwehrleute aus der Vereinbarung austreten würde. Beide Dienstplan-Modelle nebeneinander – „das geht gar nicht“, sagt Georg Bockey. Der Stadtsprecher ist aber zuversichtlich, dass der Fall nicht eintritt: „Alle leben bestens mit dieser Vereinbarung.“

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