Feuerwehr Haltern rettet Pferd und eilt Seglern auf dem See zur Hilfe

Feuerwehr Haltern

Weil eine mit drei Personen besetzte Jolle von einer Windböe erfasst worden war und voll Wasser lief, eilte die Feuerwehr nach einem Hilferuf mit großem Aufgebot zum Halterner Stausee.

Haltern

, 23.08.2020, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit dem Kontrollboot der Gelsenwasser AG wurde die unter Wasser gelaufene Jolle in den sicheren Hafen gezogen.

Mit dem Kontrollboot der Gelsenwasser AG wurde die unter Wasser gelaufene Jolle in den sicheren Hafen gezogen. © Guido Bludau

Zwei große Einsätze hatte die Halterner Feuerwehr am Wochenende. In Lavesum musste sie am Samstag (22. August) ein Pferd aus dem Wasser retten, am Sonntag geriet die Besatzung einer Jolle in Seenot.

Ein Paddler löste Sonntag gegen 13.30 Uhr Alarm aus. Er hatte beobachtet, wie eine Windböe eine Jolle erfasste und sie unter Wasser setzte. In der Mittagszeit herrschten Windgeschwindigkeiten zwischen 25 und 51 Stundenkilometern.

Die Feuerwehr war von einem dramatischen Ernstfall ausgegangen und rückte deshalb mit großem Aufgebot zum Stausee.

Die Feuerwehr war von einem dramatischen Ernstfall ausgegangen und rückte deshalb mit großem Aufgebot zum Stausee. © Guido Bludau

Kräfte der Hauptwache, die Bootsgruppe, Ehrenamtliche der Löscheinheiten Haltern-Mitte und Sythen eilten zum See. Einsatzleiter Udo Garschagen konnte ihnen und auch der alarmierten Tauchergruppe aus Dorsten schnell Entwarnung geben. Ein Team der Gelsenwasser AG war mit dem Kontrollboot zur Jolle gefahren und hatte die Segler bereits aufgenommen.

In Lavesum rutschte ein Pferd in einen Teich

Zwecks Segelregatta-Absicherung waren auch zwei Rettungsboote mit DLRG-Teams aus Schwerte, Waltrop und Haltern auf dem Wasser, sie boten ebenfalls ihre Unterstützung an. Die Jolle wurde zur Anlegestelle des SC Stevertal gezogen. Verletzt wurde nach Auskunft von Udo Garschagen niemand.

Unverletzt blieb auch ein Pferd, das am Samstag gegen 13.30 Uhr an der Merfelder Straße in Lavesum in einen Teich abgerutscht war. Es konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien. Die alarmierte Feuerwehr legte dem Vierbeiner Schläuche um den Körper und zog ihn unversehrt aus dem Wasser.

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