Firmen sparen durch umweltbewusste Optimierung

Projekt Ökoprofit

Markus Nelke von der Priebs GmbH und Nelke Outdoor berichtete den Mitgliedern des Umweltausschusses von seinen positiven Erfahrungen mit dem Projekt Ökoprofit, bei dem der Betrieb umweltschonend optimiert und Einsparpotenzial aufgedeckt wurde. Auch die Stadtwerke haben mit dem Freizeitbad Aquarell ähnlich gute Erfahrungen gemacht.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 20.10.2011, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Aquarell haben die Stadtwerke ähnliche Erfahrungen gemacht. Thomas Grote-Westrich berichtete, dass man zwar schon in den Jahren zuvor Optimierungspotenziale gesucht und gefunden habe, es aber doch gut gewesen sei, dass mit „B.A.U.M. Consult“ eine externe Firma mit reingeschaut habe. „Man bekommt eine umfangreiche Datensammlung, wo es sich lohnt anzusetzen.“ 81 kWh, 30 Tonnen Abfall, 20,9 Tonnen Kohlendioxid und 1000 Kubikmeter Wasser werden nun im Jahr eingespart. Indem etwa Wertstoffe getrennt werden, jede zweite Neon-Röhre rausgedreht oder die Durchflussmenge vom Handwaschbecken begrenzt wurde. Und das Freibad nur bei gutem Wetter geöffnet werde. „Damit man bei schlechtem Wetter nicht für 50 Schwimmer den ganzen Tag das Wasser heizen muss“, so Grote-Westrich. Letzteres sei zwar auf Protest gestoßen, vom Spareffekt aber „ganz extrem“ gewesen. Künftig sei noch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant.

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