Die Polizei begleitete die Fahrrad-Demonstration ab Haltern. © Antje Bücker
Video

Flüchtlingspolitik im Fokus: Protest in Haltern, Dülmen und Lüdinghausen

Die Verletzungen von Menschenrechten bei der Behandlung von Flüchtlingen standen am Wochenende im Fokus vieler Veranstaltungen. Unser Video zeigt Aufnahmen aus Haltern, Dülmen und Lüdinghausen.

Die zweiteilige Veranstaltung des Halterner Asylkreises zum Thema Flüchtlingspolitik und Seenotrettung hatte am Samstag in Haltern unter dem Motto „Immer nur schockiert sein – und nichts tun – ist tödlich“ stattgefunden.

Im Mittelpunkt stand eine Liste mit Namen von 45.250 Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Elend im Mittelmeer ihr Leben verloren hatten. Die Liste lag wie ein Mahnmal im Mittelgang der Sixtus Kirche aus und zog sich vom Eingangsportal bis an den Hochaltar.

Bürgermeister Andreas Stegemann und weitere Vertreter von Politik, Kirchen und verschiedenen Organisationen äußerten sich zum Thema.

Um 12 Uhr startete die zweitägige Tour der Fahrrad-Demonstration des Seebrückenaktionsbündnisses Münsterland. Neben der Stadt Haltern nahmen Radfahrer aus 18 weiteren Städten an der Aktion teil, um am Sonntag in Münster zu einer gemeinsamen Kundgebung um 14 Uhr zusammenzutreffen. Auch in Nachbarstädten Dülmen und Lüdinghausen gab es Veranstaltungen.

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