Frauen wollen sich politisch mehr bemerkbar machen

SPD ruft AsF neu ins Leben

17.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Haltern Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen lebt wieder. Schon bei ihrem ersten Treffen am 2. Mai entwickelten die Frauen jede Menge Ideen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ist die Gemeinschaft aller Frauen in der SPD, steht aber ausdrücklich allen interessierten Frauen offen. In den monatlichen Treffen werden in lockerer Runde frauenrelevante Themen diskutiert und aufbereitet. In letzter Zeit war es um die AsF in Haltern ein wenig still geworden. Inzwischen hat sich aber wieder eine aktive Runde von Frauen im Alter von 20 bis 80 Jahren zusammengefunden und möchte die Arbeit wieder aufleben lassen. Künftige Schwerpunkte werden in den Bereichen Gleichberechtigung beim Einkommen (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Frauen-Rente, Familieneinkommen, neues Scheidungsrecht, Frauenarmut) und Frauen im Beruf (Führungspositionen, Männerberufe, Problem Kinderbetreuung) liegen. Viele Beiträge kreisen um die Frage: «50 Jahre Kampf um Gleichberechtigung - Wo stehen wir heute?» Außerdem wird sich die AsF Haltern im nächsten Jahr an den Aktionen zum Internationalen Frauentag und zum Girls Day beteiligen. Die AsF trifft sich künftig jeweils am zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Alten Gasthaus Döbber. Das nächste Treffen findet am 13. Juni statt. Während zur ersten Zusammenkunft nur Frauen aus zwei Ortsvereinen eingeladen wurden, wird die AsF zukünftig im Rahmen des Stadtverbands tätig sein. Zu einer ersten ordentlichen Mitgliederversammlung am 12. September werden demnach alle Frauen der Halterner SPD eingeladen. Informationen: Tel. 3080 (Anne Feldmann zu den Öffnungszeiten des SPD-Bürgerbüros).

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