Gastronomen haben nichts gegen das Verbot

Keine Party an Karfreitag

Das Verbot von Unterhaltungsveranstaltungen am Karfreitag will die Parteispitze der NRW-Grünen abschaffen. Bei den Halterner Gastronomen gibt es dazu recht unterschiedliche Meinungen.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 15.04.2011, 17:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moguai legt am Samstag (16.4.) im "Treibsand" auf. Die Gäste werden ordentlich abtanzen. An Karfreitag wäre eine solche Veranstaltung verboten.

Moguai legt am Samstag (16.4.) im "Treibsand" auf. Die Gäste werden ordentlich abtanzen. An Karfreitag wäre eine solche Veranstaltung verboten.

„Es gibt zwei Perspektiven auf dieses Problem“, sagt Frauke Sternfeld, Geschäftsführerin der Stadtmühle. Als Mutter zweier Kinder sei es ihr wichtig, Traditionen weiterzugeben. „Bei uns wird am Karfreitag auch kein Fleisch gegessen.“ Als Unternehmerin sehe sie das allerdings etwas anders, sagt Sternfeld. In diesem Jahr habe sie Bedenken gehabt, welche Art von Veranstaltung in der Stadtmühle am Abend des Gründonnerstags zulässig sei, und deswegen bei der Stadt angerufen. „Ich kann ja ab 0 Uhr nicht die Gäste vor die Tür setzen.“ Seitens der Stadt sei signalisiert worden, dass man das nicht so eng sehe. Sternfeld glaubt, dass man den Gastronomen am Karfreitag die Möglichkeit geben sollte, etwas auszuprobieren. „Wenn es nicht angenommen wird, regelt sich das doch von alleine.“ 

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