Gitarre und Cembalo im Einklang

24.09.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Haltern So nah und doch so fern - wenngleich ihre Klangerzeugung ähnlichen Prinzipien folgt, so denkt man bei Barocker Kammermusik nicht gleich an das Miteinander von Gitarre und Cembalo.

Diese seltene Kombination der beiden Instrumente ist im Rahmen der kleinen Konzertreihe der Sparkassenstiftung und der Musikhochschule Münster am Mittwoch, 10. Oktober, um 19.30 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse zu hören.

Die beiden Musikhochschuldozenten Reinbert Evers und Gregor Hollmann stellen drei Sonaten Sebastian Bachs vor, die heute als Orgelmusik sehr beliebt sind. Gregor Hollmann wurde bereits mehrfach aufgrund seiner Einspielungen zu Bach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Zurzeit unterrichtet er als Dozent für Cembalo, Generalbass und Kammermusik an der Musikakademie der Stadt Kassel und an der Musikhochschule Münster. Sein musikalischer Partner Reinbert Evers studierte Gitarre an der Robert Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf und setzte sein Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. Von 1995 bis heute ist er Dekan der Musikhochschule Münster und seit 2005 gehört er zu den Mitbegründern der Gesellschaft "proGitarre e.V." in Münster.

Virtuos und zupackend, nachdenklich und intim: Mit einer beeindruckenden Palette von Farben kleiden die beiden Künstler die berühmten Sonaten in ein gänzlich neues, modernes Klanggewand.

Karten sind bei der Sparkasse zum Preis von 12 Euro (inklusive Pausengetränk) zu haben, Reservierungen ab sofort unter Tel. 93 61 51 möglich.

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