Haltern-Schule im Kongo wird eröffnet

Spendenprojekt

Das Projekt „Eine Schule für den Kongo“ wird am Samstag offiziell vollendet: Dann eröffnen Minister Claude Kibala und der neue Grünhelme-Vorsitzende Thomas Just in Kamituga die „Hali-Terni-Schule“. 50 000 Euro Spendengelder aus Haltern wurden darin verbaut.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 08.11.2012, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
50.000 Euro sammelten Halterner für das Projekt.

50.000 Euro sammelten Halterner für das Projekt.

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Haltern-Schule im Kongo

Mit Spendengeldern von Halternern ist wurde im akfrikanischen Kongo eine neue Schule gebaut. Ein Jahr Bauzeit hat es gebraucht, ehe das Gebäude fertig war.
08.11.2012
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Im Kongo wird eine Haltern-Schule eröffnet.© Foto: privat
50.000 Euro sammelten Halterner für das Projekt.© Foto: privat
Im Kongo eröffnet bald eine Schule, die mit Hilfe von Halternern gebaut werden konnte.© Foto: privat
Im Kongo wird eine Haltern-Schule eröffnet.© Foto: privat
Ein Jahr hat der Bau der Schule gedauert.© Foto: privat
Auch wenn die offizielle Eröffnung erst am 8. November ist, die Schüler lernen bereits in den neuen Räumen.© Foto: privat
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Der wiederum aktivierte seine Doppelkopfbrüder Hans Albers und Gerd Voss. Innerhalb eines guten Jahres warben sie die fünfstellige Spendensumme ein. Die Unterstützung war überwältigend. „Mehr als ein Drittel der Spenden erarbeiteten Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen“, freut sich Franz-Martin Neudeck über dieses beispielhafte Engagement.

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Haltern-Schule im Kongo

Mit Spendengeldern von Halternern ist wurde im akfrikanischen Kongo eine neue Schule gebaut. Ein Jahr Bauzeit hat es gebraucht, ehe das Gebäude fertig war.
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Im Kongo wird eine Haltern-Schule eröffnet.© Foto: privat
50.000 Euro sammelten Halterner für das Projekt.© Foto: privat
Im Kongo eröffnet bald eine Schule, die mit Hilfe von Halternern gebaut werden konnte.© Foto: privat
Im Kongo wird eine Haltern-Schule eröffnet.© Foto: privat
Ein Jahr hat der Bau der Schule gedauert.© Foto: privat
Auch wenn die offizielle Eröffnung erst am 8. November ist, die Schüler lernen bereits in den neuen Räumen.© Foto: privat
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Das Trio wollte eigentlich zur Einweihung in den Kongo reisen. Aber derzeit erscheint ihnen das zu gefährlich. Neudeck beschreibt die aktuelle Lage so: „Es gibt wieder den allgemeinen mobutistischen Schlendrian in der Provinz.“

Vier Gebäude haben die Grünhelme in Kamituga mit Unterstützung der Einheimischen hoch gemauert und eingerichtet. Die Haltern-Schule ist die größte außerhalb Bukavus, an ihr wurde ein ganzes Jahr gebaut. „Jetzt ist das Schmuckstück da. Am 10. November wird das Band in Anwesenheit des Kongo-Ministers für öffentliche Arbeiten, Jean-Claude Kibala, seiner Frau Christiane Bauer und Thomas Just durchschnitten“, berichtet Rupert Neudeck. Die Schule wird in Anlehnung an Suaeli, der Sprache der Einheimischen im Süd-Kivu, „Hali-Terni“ heißen. Jean-Claude Kibala, der lange in Deutschland lebte, bot mit seinem Arbeitsstab die Gewähr, dass die Grünhelme sich auf einen letzten Schutz, auch vor Zugriffen der Behörden, verlassen konnten. Seit er in Kinshasa ist, geschah, was Rupert Neudeck befürchtet hatte. Korrupte Behörden machen den Grünhelmen das Leben schwer. Deshalb legt die Organisation jetzt eine Pause ein, aber Rupert Neudeck ist entschlossen, die Arbeit fortzuführen: „Für die Kinder und den Aufbau des Landes sind Schulen das Allerwichtigste.“

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