Halterner Ärzte und Sixtus-Hospital informieren: Was tun bei Coronavirus-Verdacht?

Coronavirus

In Dorsten wurde der erste Corona-Fall des Kreises Recklinghausen bestätigt. In Haltern haben sich Krankenhaus und Ärzte abgestimmt, wie man mit Verdachts- und Krankheitsfällen umgeht.

Haltern

06.03.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Halterner St.-Sixtus-Hospital.

Das Halterner St.-Sixtus-Hospital. © Kevin Kindel

Seit Freitag ist es bestätigt: In Dorsten gibt es den ersten Coronavirus-Fall im Kreis Recklinghausen. Bereits am Mittwoch (4. März), fand eine Konferenz des Halterner Ärztenetzes, eine Gemeinschaft der niedergelassenen Haus- und Fachärzte, mit Medizinern des St. Sixtus-Hospitals Haltern am See bezüglich des Coronavirus statt. Hierbei wurden Absprachen bezüglich des Vorgehens bei Verdachts- sowie Krankheitsfällen getroffen: „Um eine Ausbreitung zu verhindern, ist ein planmäßiges Vorgehen mit speziellen Vorkehrungen besonders wichtig“, berichtet Dr. Peter Harding, ärztlicher Direktor des Halterner Hospitals.

Telefonische Ankündigung empfohlen

So empfiehlt das Ärztenetz gemeinsam mit dem St. Sixtus-Hospital denjenigen Patienten, bei denen Verdacht auf das Coronavirus besteht – durch grippale Symptome oder durch persönlichen Kontakt zu Personen, die in den letzten zwei Wochen aus China, Südkorea, Iran oder Norditalien eingereist sind oder zu Personen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde – sich telefonisch anzukündigen, bevor sie in eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus gehen.

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Außerhalb der Sprechstunden können Betroffene den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116 117 kontaktieren. Je nach Schweregrad der Erkrankung wird die Behandlung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im Anschluss ambulant oder stationär erfolgen.

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„Durch die Verzahnung unserer ambulanten sowie stationären Medizin möchten wir die Halterner Bürger bestmöglich vor einer Infektion schützen und ihnen im Krankheitsfall eine optimale Versorgung bieten“, bestätigt auch Dr. Astrid Keller, Pressesprecherin des Halterner Ärztenetzes.

Mehr Informationen unter www.kkrn.de. Auch der Kreis Recklinghausen stellt auf seiner Internetseite Informationen rund um das Coronavirus bereit. Dort finden sich auch Links zu den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts.
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