Halterner Altenheimbewohner treffen sich mit Angehörigen im Videochat

Altenheime

In den Altenheimen herrscht Besuchsverbot. Das Team der katholischen Altenwohnhäuser in Haltern will digitale Technik nutzen, um den Kontakt zwischen Bewohnern und Angehörigen zu pflegen.

Haltern

, 01.04.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anna Purmann (90) hat sich mit dem Tablet schon einmal vertraut gemacht.

Anna Purmann (90) hat sich mit dem Tablet schon einmal vertraut gemacht. © kath. Altenwohnhäuser Haltern

Die Bewohner der Halterner Altenheime können wegen des Coronavirus keinen Besuch empfangen und auch das Programm der Ehrenamtlichen fällt aus. Dabei sind Gesten der Zuwendung gerade jetzt wichtig.

Das Team der Katholischen Altenwohnhäuser St. Sixtus und St. Anna hat sich überlegt, wie man den Kontakt zwischen den Bewohnern und ihren Angehörigen trotz Kontaktsperre aufrechterhalten kann. Schnell war klar, dass die Lösung mehr bieten sollte als reine Telefonate.

Zwei Tablets pro Einrichtung

So wurden für jede Einrichtung zwei Tablets angeschafft, die einen Austausch via Videochat möglich machen sollen. Durch eine Spende in Höhe von 1000 Euro, die von der Familie einer Bewohnerin im Altenheim St. Sixtus zur Verfügung gestellt wurde, können zwei weitere Geräte erworben werden.

Johannes Böcker, Geschäftsführer der Altenwohnhäuser, ruft alle Angehörigen der Bewohner, besonders die Enkel, dazu auf, rege von dem neuen Angebot Gebrauch zu machen und darüber hinaus Briefe oder Bilder zu schicken.

Über die Betreuungsassistentinnen Sabine Sickmann, Tel. 937516 im Wohnhaus St. Anna, sowie Christa Wiechert, Tel. 960015 im St. Sixtus, kann ein Termin für den Facetime-Kontakt vereinbart werden. Sie helfen dabei, die Geräte für die Bewohner einzustellen.

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