Halterner bekommen 300 Euro Zuschuss für eine Photovoltaikanlage

Sonnenenergie

Wer zurzeit eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach installieren will, kann von einer Förderung profitieren: Die Stadt Haltern gibt einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro. So funktioniert‘s.

Haltern

17.05.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Installation von Photovoltaikanlagen wird in Haltern derzeit bezuschusst.

Die Installation von Photovoltaikanlagen wird in Haltern derzeit bezuschusst. © Kevin Kindel

Die Stadt Haltern am See arbeitet weiter daran, den Anteil der erneuerbaren Energien durch die Nutzung der Solarenergie zu erhöhen. Sie ist seit 2019 als Pilotkommune an der vom Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen mit dem ‚Handwerk Region Ruhr‘ gestarteten Ausbau-Initiative solar.metropole.ruhr beteiligt.

Bei der Auftaktveranstaltung im Römermuseum war damals das Interesse der Halterner groß – eine Folgeveranstaltung muss nun wegen der Corona-Situation verschoben werden. Deshalb nutzt Bürgermeister Bodo Klimpel den Weg über die Medien, um deutlich zu machen: „Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Wohngebäude ist eine Investition in Klimaschutz und Gebäudeenergieeffizienz zugleich.“

Aktionszeitraum könnte verlängert werden

Der RVR hat die Förderung für die ersten zehn Anlagen im Stadtgebiet übernommen und zahlt hierfür je 300 Euro an die Eigentümer aus. Die Stadtverwaltung unterstützt dies ebenfalls und übernimmt 300 Euro als Kostenbeitrag für jede weitere Solaranlage, die darüber hinaus im Aktionszeitraum installiert wird.

Dieser läuft noch bis zum 30. September. Die Stadt ist aber optimistisch, den Zeitraum bis zum Jahresende verlängern zu können. „Denn auch hier hat es in den letzten Wochen wegen Corona Verzögerungen gegeben“, so Stadtsprecher Georg Bockey. Wichtig ist zudem noch: Baubeginn muss spätestens neun Monate nach Bewilligung sein, Fertigstellung spätestens zwölf Monate nach Bewilligung. „Insofern bleibt den Bürgern und Handwerkern noch ein bisschen mehr Zeit“, so Georg Bockey.

Stadt: Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Sonnenstrom lohnt sich

Die Preise für Photovoltaikanlagen sind laut Auskunft der Stadt in den letzten Jahren stark gesunken. Der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Sonnenstrom lohnt sich, da der relativ hohe Strompreis per konventionellem

Netzbezug eingespart werden kann.

„Nicht nur im Neubau, sondern gerade in bestehenden Wohngebieten erhoffen wir uns eine energetische Erneuerung des Gebäudebestandes“, animiert auch Baudezernent Siegfried Schweigmann die Hausbesitzer, hier zu investieren. „Wir unterstützen jede Solaranlage auf einem Wohngebäude im gesamten Stadtgebiet.“

Solardachpotenzialkataster im Internet

Auf der Internetseite zum Projekt www.solar.metropole.ruhr sind alle wesentlichen Informationen eingestellt, im dortigen Downloadbereich finden Interessierte ein Solardachpotenzialkataster, das die Eignung des Gebäudedaches zeigt, Infozettel zur Kampagne, Beispielrechnungen für Zwei- und Vier-Personenhaushalte und den hilfreichen Wegweiser „In zehn Schritten zur eigenen Solaranlage“. Auch Handwerkeradressen sind hier zu finden.

Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung ist Jutta Heinichen, sie steht unter der Telefonnummer (02364) 933-295 oder per E-Mail an jutta.heinichen@haltern.de für Fragen und Hilfestellung zur Verfügung. Zudem hilft sie beim Antragsformular weiter.

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