Halterner Fußballer erlebten Anschlag aus der Nähe

Urlaub in Berlin

Nach dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Montagabend sorgten sich auch viele Halterner um Angehörige in der Hauptstadt. Timo Ostdorf und Stefan Oerterer, Fußballspieler des TuS Haltern, waren nachmittags noch selbst auf dem Breitscheidplatz und haben auch die Tat abends ganz in der Nähe erlebt.

HALTERN/BERLIN

, 20.12.2016, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ostdorf und Oerterer sind zusammen am Montagmorgen zum Urlaub in Berlin angekommen, ihr Hotel liege nur etwa 100 Meter vom Ort des Anschlags entfernt, berichtete Ostdorf am Dienstag. Noch am Montagnachmittag seien die beiden selbst über den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz spaziert.

„Als das passiert ist waren wir gerade im Hard Rock Café essen, vielleicht 150 Meter von diesem Weihnachtsmarkt entfernt“, sagte Ostdorf. Irgendwann habe er eine Nachricht des Vorfalls auf dem Handy gelesen: „Und dann haben schon jede Menge Leute angerufen, weil viele wussten, dass wir in Berlin sind.“

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Auf dem Rückweg zum Hotel mussten die Fußballer am Tatort vorbei, Polizisten haben sie durchgelassen: „Es war aber alles abgesperrt, sodass wir zum Glück nicht so viel gesehen haben“, so Ostdorf. Es werde einem schon anders, wenn so etwas dermaßen in der Nähe passiert. Am Tag danach sei die Stimmung in der Stadt sehr gedrückt gewesen, der Weihnachtsmarkt hatte geschlossen, der Bereich war aber wieder freigegeben. Viele Kamerateams seien vor Ort gewesen. 

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