Halterner Gymnasiasten gestalten Sponsorenlauf wegen Corona ganz neu

Joseph-König-Gymnasium

Der Sponsorenlauf des Joseph-König-Gymnasiums kann wegen Corona nicht im üblichen Rahmen stattfinden. Doch das stets bedachte Projekt Arco Iris soll 2020 deshalb nicht leer ausgehen.

Haltern

, 08.06.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Sponsorenlauf des Joseph-König-Gymnasiums kann wegen der Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona nicht im üblichen Rahmen stattfinden.

Der Sponsorenlauf kann wegen der Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona nicht im üblichen Rahmen stattfinden. Statt in Gruppen läuft jeder allein und sammelt innerhalb von zwei Wochen Kilometer und Geld. © Jürgen Wolter (Archiv)

Kilometer machen für einen guten Zweck: Dieses Ziel verfolgt die Schülervertretung des Joseph-König-Gymnasiums schon seit Jahren und auch jetzt - trotz Corona. Der Sponsorenlauf gestaltet sich nur etwas anders als sonst. Die rund 1000 Schüler sind eingeladen, sich die App Runtastic herunterzuladen und sich dann individuell innerhalb von zwei Wochen auf die Socken zu machen und über die App die Fitness-Aktivitäten aufzuzeichnen. Diese dienen dann als Beleg für die Sponsoren, die vorab geworben wurden. Die Unterstützer zahlen einen selbst gewählten Beitrag pro gelaufenem Kilometer.

Start dieses etwas anderen Sponsorenlaufes ist am Montag (8. Juni), Ende am 21. Juni. In dieser Zeit haben die Schüler Gelegenheit, sich für die gute Sache zu bewegen. Die Spenden zahlen die Sponsoren am Ende entweder auf ein Sonderkonto bei der Stadtsparkasse ein oder die Schüler bringen es in der letzten Woche vor den Sommerferien mit zum Gymnasium.

Solidarische Hilfe für Straßenkinder in Bolivien

Nach Auskunft von Schülersprecher Yannick Hofschneider hat die Schülervertretung ihre Idee in allen Klassen vorgestellt. „Den Kindern in Bolivien geht es viel schlechter als uns. Wir wollen ihnen helfen“, sagt er zu den Überlegungen, warum der Sponsorenlauf nicht ausfallen sollte.

Pater Neuenhofer gründete vor 25 Jahren die Stiftung Arco Iris (Regenbogen), um Straßenkindern in der bolivianischen Millionenstadt La Paz eine Familie und ein gutes Zuhause zu geben. In inzwischen acht Einrichtungen bekommen sie eine schulische und berufliche Ausbildung. Pater Neuenhofer hat durch seine zahlreichen Besuche in Haltern hier viele Freunde.

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